Lockende Stoppelfelder
Jetzt kommt wieder die Zeit, in der abgemähte Stoppelfelder locken. Ein Stoppelfeld-Ritt gehört zu den großen Wunschzielen vieler Reiter/innnen, aber die Umsetzung dieses Wunsches hat leider einige Tücken und birgt etliche Gefahren. Weil es von mir und meinen Pferden einige Stoppelfeld-Ritte mit Fotos dokumentiert gibt, möchte ich heute zu diesem Thema einen Beitrag schreiben. Ich möchte damit verhindern, dass meine Bilder zu waghalsigen Unternehmen mit unter Umständen bösen Unfällen führen!
Denn ja, ein Stoppelfeld-Ritt kann eine wundervolle Sache sein, aber nur, wenn man dabei einiges beachtet – dazu gehört die Meinung des Bauern, das Achten auf Hasenlöcher u.ä. und eine große Portion an vorbereitender Vertrauens- und Ausbildungsarbeit. Wer unvorbereitet und aus einer Laune heraus einfach “mal so” mit seinem Pferd auf ein Stoppelfeld geht, gefährdet sich selbst. Ich kann nur davon abraten, solch einen Ritt ohne gründliche Vorbereitung zu unternehmen.
Auch wenn meine Fotos vielleicht manchmal den Eindruck machen, dass ich ziemlich mutig bin, so bin ich tatsächlich sehr vorsichtig, wenn es um solche Vorhaben geht und möchte gerne mit Euch teilen, wie ich vorgegangen bin, um mir meinen Traum vom Stoppelfeld-Ritt zu erfüllen.
Wie ich mir meine Stoppelfeld-Ritte erarbeitet habe
Es gibt zwei Grundlagen für einen Stoppelfeld-Ritt für mich:
- Mein Pferd hört mir zu.
- Mein Pferd hört mir auch in besonderen Situationen zu.
Ein Stoppelfeld bedeutet für ein Pferd ein großes Stück Freiheit. Das freie Feld animiert viele Pferde zum Rennen und Buckeln. Beides ist genau das, was ich NICHT möchte, wenn ich mit einem Pferd auf ein Stoppelfeld gehe. Also muss ich mir eine Basis erarbeiten, bei der ich mir weitestgehend sicher sein kann, dass mein Pferd auch angesichts der lockenden Weite bei mir bleibt und mir zuhört.
29. Juli 2010 von Tania • Kategorie: Reiten • 0 Kommentare »











