Tanias Hafi-Blog

Hier berichtet Tania Konnerth regelmäßig über Ideen und Erkenntnisse aus der Aus- und Weiterbildung ihrer beiden Haflinger. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt – klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link “Den ganzen Beitrag lesen”.

Gähnen gegen Panik

Für Anthony ist das Gelände noch eine ziemlich aufregende Angelegenheit. Auch wenn er von seinem Wesen her cool ist, gibt es dort doch noch einiges, was ihn beunruhigt. Allein die Tatsache, dass er, wenn ich auf ihm sitze, quasi “allein” durch die Gegend stiefelt, führt doch so manches Mal zu einer gewissen Anspannung. Und damit ich dann auf ihm nicht auch verkrampfe und so etwa denke wie “Oje, jetzt aber bitte nicht scheuen oder lospesen!”, mach ich Folgendes: Ich beginne zu gähnen.

Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen seltsam, aber es ist wirklich genial, wie man auf diese Weise erstens selbst viel ruhiger wird und zweitens auch das Pferd gleich mit beruhigen kann. Ich sage dann so etwas wie “Ach, ist das alles laaaaangweilig hier.” und gähne. Zuerst ist es noch ein künstliches Gähnen, aber meist stellt sich schon beim zweiten oder dritten Mal tatsächlich ein echter Gähnreiz ein.

Einfach mal ausprobieren – bei uns wirkt das wirklich gut.

28. März 2008 von Tania • Kategorie: Umgang 1 Kommentar »

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Eine Reaktion zu “Gähnen gegen Panik”

 

Von Steffi • 26. August 2008

Oh ja, das kenne ich!
Bei meiner ehemaligen RB Bianca habe ich das oft gemacht, wenn sie unruhig wurde und ich merkte, dass sie mich ansteckte.

Wenn Bianca unruhig herum “rannte”, einfach eine “gruselige Stimmung” war bzw “etwas in der Luft lag”, half mir Gähnen, ein tiefer, gelassener, zufriedener Seufzer oder auch einfach ein Lächeln, zu entspannen.

Der körperlichen folgt dann die geistige Entspannung und die merkt ein Pferd =)

Ganz toll, dass du das angesprochen hast. Gähnen (ohne höfliches Hand-vor-den-Mund-halten; dann wirkt es irgendwie “echter” und natürlicher ; )) bzw tiefes Ein- und Ausatmen helfen in manchen Situationen einfach ungemein.
Und auch ein Lächeln darf man weder im Sattel noch vom Boden aus unterschätzen. Man kann nicht wütend, genervt oder ungeduldig sein, wenn man lächelt. Ich habe mir angewöhnt, zu lächeln -mein Pferd aus dem Herzen anzulächeln- wenn ich merke, dass ich mich anspanne das Pferd es tut -auch im Sattel.

Liebe Grüße =)
Steffi

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Hey, schön, hier eine Rückmeldung drauf zu bekommen! Freut mich, dass das auch schon jemand anderes als hilfreich erlebt habt.

Und jau, das mit dem Lächeln ist auch ein super Hinweis – danke :-)

Herzlich,
Tania von “Wege zum Pferd”

 

 

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Ich bin Tania Konnerth und das sind meine beiden Hafis:

Mein Großer: Aramis, geb. 1992
Mein Kleiner: Anthony, geb. 2003

Aramis ist seit 1999 bei mir, Anthony seit 2006. Hier stelle ich die beiden vor und in diesem Blog berichte ich über das Lernen mit und von meinen Pferden und über unsere Entwicklung.

Ich bin Autorin und habe zusammen mit Babette verschiedene Selbstlernmedien erstellt.

Was ich sonst noch mache, ist auf www.taniakonnerth.de nachzulesen.