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	<title>Kommentare zu: Zwischen Unter- und Überforderung&#8230;</title>
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	<description>Hier berichtet Tania Konnerth regelmäßig über Ideen und Erkenntnisse aus der Aus- und Weiterbildung ihrer beiden Haflinger.  HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt - klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link "Den ganzen Beitrag lesen".</description>
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		<title>Von: Carina</title>
		<link>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2008/04/24/zwischen-unter-und-uberforderung/comment-page-1/#comment-2341</link>
		<dc:creator>Carina</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 17:24:22 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Tania,

ich habe seit kurzer Zeit etwas mehr Probleme mit meinem Reitbeteiligungspferd: Er war schon immer sehr triebig und hat meiner Ansicht nach überhaupt keinen Spaß am Laufen. Wir haben aber Fortschritte gemacht und das Grundtempo hatte sich erhöht. Seit einigen Wochen ist er wieder extrem triebig und drängt beim Antraben sofort nach innen. Nun habe ich versucht Hilfe zu bekommen, mit dem Ergebnis: Du musst dich mal durchsetzen, der verarscht dich, den musst du mal richtig arbeiten. Aber ab welchem Punkt unterfordert man ein Pferd? Ich reite ihn zweimal die Woche und mache einen Tag in der Woche Handarbeit. Die macht ihm richtig Spaß und er macht gut mit. Sogar Schulterherrein und Seitwärtstritte macht er problemlos. Wir arbeiten natürlich auch viel im Schritt, da er sich bei einem höheren Tempo schnell verspannt und fest macht. Aber was kann ich von einem Pferd verlangen, dass 2 -3 mal die Woche 3 h durchs Gelände galoppieren muss und die Besitzerin sich freut, wenn er danach kaum noch laufen kann. Da ist es für mich wichtiger, dass er wenigsten etwas Spaß hat und mit dem Kopf bei mir ist. Denn bei stärkem Druck läuft er einem eher davon. Aber es ist so schwer an seiner Einstellung festzuhalten, wenn man nur gesagt bekommt was man falsch macht. Wir habt ihr es nur geschafft, dass euch die Leute respektieren?

_____________________

&lt;em&gt;Ich denke, das Entscheidende ist, sich selbst zu respektieren. Du wirst nicht erreichen können, dass Dich jeder mag und jeder toll findet, was Du machst. Ich möchte nicht wissen, wie viele vollkommen doof finden, was ich hier alles schreibe :-D Für mich sind inzwischen meine Pferde mein Maßstab und einige ausgewählte Leute, denen ich vertraue. 

Als Reitbeteiligung hat man es aber auch immer noch etwas schwerer, weil es ja nicht das eigene Pferd ist. Für mich hört es sich sehr schön an, wie Du versuchst, dem Pferd Freude an der Arbeit zu machen und ich würde sagen: weiter so!
Tania&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tania,</p>
<p>ich habe seit kurzer Zeit etwas mehr Probleme mit meinem Reitbeteiligungspferd: Er war schon immer sehr triebig und hat meiner Ansicht nach überhaupt keinen Spaß am Laufen. Wir haben aber Fortschritte gemacht und das Grundtempo hatte sich erhöht. Seit einigen Wochen ist er wieder extrem triebig und drängt beim Antraben sofort nach innen. Nun habe ich versucht Hilfe zu bekommen, mit dem Ergebnis: Du musst dich mal durchsetzen, der verarscht dich, den musst du mal richtig arbeiten. Aber ab welchem Punkt unterfordert man ein Pferd? Ich reite ihn zweimal die Woche und mache einen Tag in der Woche Handarbeit. Die macht ihm richtig Spaß und er macht gut mit. Sogar Schulterherrein und Seitwärtstritte macht er problemlos. Wir arbeiten natürlich auch viel im Schritt, da er sich bei einem höheren Tempo schnell verspannt und fest macht. Aber was kann ich von einem Pferd verlangen, dass 2 -3 mal die Woche 3 h durchs Gelände galoppieren muss und die Besitzerin sich freut, wenn er danach kaum noch laufen kann. Da ist es für mich wichtiger, dass er wenigsten etwas Spaß hat und mit dem Kopf bei mir ist. Denn bei stärkem Druck läuft er einem eher davon. Aber es ist so schwer an seiner Einstellung festzuhalten, wenn man nur gesagt bekommt was man falsch macht. Wir habt ihr es nur geschafft, dass euch die Leute respektieren?</p>
<p>_____________________</p>
<p><em>Ich denke, das Entscheidende ist, sich selbst zu respektieren. Du wirst nicht erreichen können, dass Dich jeder mag und jeder toll findet, was Du machst. Ich möchte nicht wissen, wie viele vollkommen doof finden, was ich hier alles schreibe <img src='http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Für mich sind inzwischen meine Pferde mein Maßstab und einige ausgewählte Leute, denen ich vertraue. </p>
<p>Als Reitbeteiligung hat man es aber auch immer noch etwas schwerer, weil es ja nicht das eigene Pferd ist. Für mich hört es sich sehr schön an, wie Du versuchst, dem Pferd Freude an der Arbeit zu machen und ich würde sagen: weiter so!<br />
Tania</em></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Susanne Fuchs</title>
		<link>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2008/04/24/zwischen-unter-und-uberforderung/comment-page-1/#comment-21</link>
		<dc:creator>Susanne Fuchs</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 09:26:11 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Tania!
Ich versuche immer folgendes: Abwechslung, Abwechslung und Abwechslung. Grundsätzlich ist jeder Tag mit was anderem dran - was ich mache, hängt immer entscheidend von meiner und meines Pferdes Tagesform ab. Auch die Strecken im Gelände variiere ich immer, so dass sie immer was Neues zu sehen bekommt. Dann sind Tage dazwischen, an denen ich &quot;wirklich anspruchsvoll&quot; Dressur reite, freispringen lasse oder selbst springe:-)
Außerdem bin ich froh, genau wie Sie eine Fachfrau auf dem Hof zu haben, die mich und mein Pferd fordert, aber nicht überfordert. So kann man immer mal ein kurzes Feedback auch von außen erhalten - hilft ungemein! Dann noch kurz eine Anmerkung: Wir sehen uns im Juli auf dem Pignon Seminar! Ich nehme mit meiner Stute teil und Sie sind bei einer Freundin, habe ich gehört! Freu mich, Sie dann kennenzulernen! Viele Grüße aus dem Saarland, Susanne

__________________________

&lt;em&gt;Hallo Susanne, 

ein herzliches Dankeschön für Ihre netten Zeilen. Ja, das mit der Abwechslung habe ich auch schon als höchst hilfreich empfunden. Zum einen, weil es sowohl Pferd als auch Mensch aufmerksamer und motivierter macht, zum anderen aber auch, weil man dann nicht in die Gefahr kommt, unmittelbar auf dem aufzusetzen, was &quot;gestern doch schon geklappt hat&quot;. Diese Erwartungshaltung kann, zumindest ist das meine Erfahrung, sehr kontraproduktiv sein, denn ich sehe es so, wie sie: man muss jeden Tag aufs Neue schauen, was heute möglich ist. 

Dass wir uns im Juli bei Herrn Pignon sehen, freut mich sehr - überhaupt freue ich mich schon riesig auf diesen Kurs! 

Dann bis dahin alles Gute,
Tania von &quot;Wege zum Pferd&quot;&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tania!<br />
Ich versuche immer folgendes: Abwechslung, Abwechslung und Abwechslung. Grundsätzlich ist jeder Tag mit was anderem dran &#8211; was ich mache, hängt immer entscheidend von meiner und meines Pferdes Tagesform ab. Auch die Strecken im Gelände variiere ich immer, so dass sie immer was Neues zu sehen bekommt. Dann sind Tage dazwischen, an denen ich &#8220;wirklich anspruchsvoll&#8221; Dressur reite, freispringen lasse oder selbst springe:-)<br />
Außerdem bin ich froh, genau wie Sie eine Fachfrau auf dem Hof zu haben, die mich und mein Pferd fordert, aber nicht überfordert. So kann man immer mal ein kurzes Feedback auch von außen erhalten &#8211; hilft ungemein! Dann noch kurz eine Anmerkung: Wir sehen uns im Juli auf dem Pignon Seminar! Ich nehme mit meiner Stute teil und Sie sind bei einer Freundin, habe ich gehört! Freu mich, Sie dann kennenzulernen! Viele Grüße aus dem Saarland, Susanne</p>
<p>__________________________</p>
<p><em>Hallo Susanne, </p>
<p>ein herzliches Dankeschön für Ihre netten Zeilen. Ja, das mit der Abwechslung habe ich auch schon als höchst hilfreich empfunden. Zum einen, weil es sowohl Pferd als auch Mensch aufmerksamer und motivierter macht, zum anderen aber auch, weil man dann nicht in die Gefahr kommt, unmittelbar auf dem aufzusetzen, was &#8220;gestern doch schon geklappt hat&#8221;. Diese Erwartungshaltung kann, zumindest ist das meine Erfahrung, sehr kontraproduktiv sein, denn ich sehe es so, wie sie: man muss jeden Tag aufs Neue schauen, was heute möglich ist. </p>
<p>Dass wir uns im Juli bei Herrn Pignon sehen, freut mich sehr &#8211; überhaupt freue ich mich schon riesig auf diesen Kurs! </p>
<p>Dann bis dahin alles Gute,<br />
Tania von &#8220;Wege zum Pferd&#8221;</em></p>
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