Tanias Hafi-Blog : Monatsarchiv für September 2008

Hier berichtet Tania Konnerth regelmäßig über Ideen und Erkenntnisse aus der Aus- und Weiterbildung ihrer beiden Haflinger. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt – klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link “Den ganzen Beitrag lesen”.

Für mich mit die schönste Arbeit mit Pferden: Die Freiarbeit

Heute habe ich eine kleine Inspiration in Sachen Freiarbeit für Euch.

Diese wundervolle und ganz besondere Arbeit mit Pferden kenne ich jetzt seit gut drei Jahren und ich baue sie immer mal wieder als Abwechslung ein. Ursprünglich habe ich da einzeln mit meinen Pferden gearbeitet, aber irgendwann entwickelte sich aus dem Laufenlassen auch eine gemeinsame Freiarbeit zu dritt.

Hier einige Fotos als Vorgeschmack:

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Und für alle, die mehr davon sehen möchten, habe ich dieses Video erstellt (Tipp: Lautsprecher anmachen).

Viel Spaß! :-)

26. September 2008 von Tania • Kategorie: Freiarbeit 9 Kommentare »

Passt der Sattel? Der Knetpad-Test

Einen passenden Sattel zu finden, gehört wohl zu den schwierigsten Herausforderungen eines Pferdebesitzers. Dabei besteht das größte Problem darin, dass wir die Passform eines Sattels vor allem durch das Anschauen überprüfen müssen, dass aber das Pferd den Sattel fühlt und uns nicht sagen kann, ob er drückt oder kneift.

Wird ein Sattel durch einen guten Sattler angepasst, ist die Chance recht hoch, dass der Sattel zu diesem Zeitpunkt gut passt. Da sich aber die Muskulatur des Pferdes verändern kann, heißt es leider nicht, dass der Sattel auch nach einer Weile noch wirklich passt. Und leider merkt man oft erst, dass der Sattel nicht mehr passt, wenn das Pferd Schmerzen zeigt oder gar die Muskulatur weggedrückt wird.

Was kann man also als Laie tun, um einigermaßen sicherzustellen, dass das nicht passiert?

Eine Möglichkeit, zu überprüfen, ob ein Sattel drückt, sind so genannte „Impression-Pads“. Diese sind mit einer speziellen Masse gefüllt, die sich bei Druck verschiebt, so dass man nach dem Reiten sehen kann, ob ein Sattel Druckspitzen (also Stellen, wo der Druck zu groß wird und damit Schmerzen bereiten kann) macht. Solche Pads sind leider sehr teuer.

Nun gibt es aber findige Leute, die auf tolle Ideen kommen. Dazu gehört Carola von www.kaltblutpower.de. Sie hat eine kostengünstige und hoch funktionale Möglichkeit ausgetüftelt, wie man austesten kann, ob ein Sattel an bestimmten Stellen zu viel Druck ausübt – und zwar mit ihrem „Carola-Pad“, einem selbst gemachten Knetpad.
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24. September 2008 von Tania • Kategorie: Ausrüstung 3 Kommentare »

Ruhig mal ganz langsam oder: Vom Zauber des Schritts

Normalerweise bin ich allein im Gelände unterwegs. Einerseits aus Mangel an Mitreitern, da ich meist vormittags im Stall bin, zum anderen aber auch, weil ich es sehr genieße, nur zusammen mit meinem Pferd unterwegs zu sein. Wenn ich dann aber mit jemanden ausreite oder mich mit anderen über das Ausreiten austausche, wird mir klar, dass ich offenbar deutlich mehr Schritt reite als viele andere. Wenn mein Eindruck richtig ist, dann nutzen die meisten eigentlich so ziemlich jede Möglichkeit zum Traben oder Galoppieren.

Ich trabe und galoppiere auch gerne, aber ich bin auch schon immer sehr gerne und viel Schritt im Gelände geritten.

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Gerade jetzt, wo ich mir mit meinem Jungpferd das Ausreiten erarbeite, stelle ich immer wieder fest, dass ich viel Wert auf einen ruhigen, entspannten Schritt lege. Ich möchte mit Anthony genauso locker durch die Wälder streifen können, wie Aramis – und es scheint zu gelingen. :-) (weiterlesen…)

19. September 2008 von Tania • Kategorie: Reiten 9 Kommentare »

Schon mal „In die Ecke kehrt“ geritten?

Ich habe eine für mich neue Bahnfigur entdeckt und zwar das „In die Ecke kehrt“. Klar, „Aus der Ecke kehrt“ kannte ich, aber „In die Ecke kehrt“ war mir vollkommen neu.

Geritten wird es so:

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Man beginnt also an der Spitze und reitet quasi das „Aus der Ecke kehrt“ anders herum. Ist mal was anderes :-)
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17. September 2008 von Tania • Kategorie: Reiten 1 Kommentar »

Spielende Jungs

Heute mal wieder einfach nur ein Bilderbogen von meinen Jungs beim Spielen:

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Ich muss zugeben, ich kann mich an ihnen nie satt sehen. :-)

12. September 2008 von Tania • Kategorie: Sonstiges 2 Kommentare »

Alles zu seiner Zeit…

In diesen Tagen habe ich mal wieder eine Erkenntnis für mich formulieren können. Die Ausbildung meines Kleinen hat mich gelehrt, was es mit dem Spruch „Alles zu seiner Zeit“ auf sich hat.

Ich erinnere mich noch sehr gut an den ersten Herbst (vor zwei Jahren). Da wollte ich mit meinem frisch erworbenen Youngster spazieren gehen. Ich hatte mir das so richtig nett ausgemalt, wie wir gemeinsam durch die Wälder streifen und zusammen alles kennen lernen würden, was so ein junges Pferd kennen lernen muss.

Tja,… da machte mir Anthony allerdings einen ziemlichen Strich durch die Rechnung, denn er sah überhaupt nicht ein, friedlich neben mir zu laufen, sondern hatte seine ganz eigenen Vorstellungen vom Spazierengehen. Ich brach das dann ab, um erst einmal mal in der Sicherheit der Halle und eines eingezäunten Platzes das kleine 1×1 des Führens zu erlernen.
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10. September 2008 von Tania • Kategorie: Erkenntnisse 4 Kommentare »

Herbst im Gemüt oder: Auch mal an das Ende denken…

Vielleicht ist es die herbstliche Stimmung, die mich im Moment auf traurige Gedankenwege führt. Aber ich denke, hin und wieder ist es auch mal wichtig, sich damit zu befassen, dass der Tag kommen wird, wo man Abschied nehmen muss von seinem Pferd.

Ich erwische mich immer wieder dabei, wie ich bei solchen Gedanken oder auch, wenn ein Gespräch auf dieses Thema zusteuert, ganz schnell dicht mache. Zu groß ist der Schmerz, zu unvorstellbar das Loch, dass da gerissen werden wird.

Und doch,… manchmal lasse ich den Gedanken eben auch bewusst zu. Erlaube mir, zu überlegen, was ich dann tun werde, gleichsam um ein bisschen zu „üben“. Ich habe keine Ahnung, wie es überstehen soll, wenn einer meiner Jungs nicht mehr sein wird, aber es wird weitergehen, irgendwie. Und in aller Angst vor dem Verlust, spendet mir das dann etwas Trost.

Im Alltag schenkt mir der Gedanke an die Endlichkeit immer wieder die Möglichkeit, das Zusammensein mit meinen Jungs in vollen Zügen zu genießen. Denn ich denke, dass wir Menschen dazu neigen, all das, was „da“ ist, auch schnell als selbstverständlich zu nehmen. Wenn wir dann aber mitbekommen, wie z.B. ein Pferd einer Freundin eingeschläfert werden musste, wird einem plötzlich sehr bewusst, dass kein Augenblick mit unseren Tieren selbstverständlich ist, sondern dass jeder von ihnen ein Geschenk ist.

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Mögen noch viele, viele, viele solcher Geschenke folgen.

5. September 2008 von Tania • Kategorie: Sonstiges 2 Kommentare »

Ein Tipp fürs Geländereiten: So kann man dafür sorgen, auf beiden Händen gleich oft anzugaloppieren

Es ist bekannt, dass man möglichst alle Übungen auf beiden Händen durchführen sollte, damit das Pferd nicht einseitig gefördert wird. Und das gilt nicht nur in der Bahnarbeit, sondern auch im Gelände.

Allerdings ist es gar nicht so einfach, z.B. wirklich gleichmäßig auf beiden Händen zu galoppieren, denn meist erinnert man sich bei der nächsten Galopp-Strecke nicht mehr daran, auf welcher Hand man zuvor galoppiert ist und im Zweifelsfall wählen sowohl Reiter als auch Pferd die Schokoladenseite.

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Um mir zu merken, auf welcher Hand ich das nächste Mal angaloppieren muss, nutze ich einen einfachen Trick: Ich nehme die Gerte immer auf die Seite, auf der ich als nächstes angaloppieren will. Ich habe die Gerte also zuerst z.B. rechts und galoppiere rechts an. Nach dem Galopp wechsle ich die Gerte nach links und weiß dann genau, dass ich beim nächsten Mal links angaloppieren will.

3. September 2008 von Tania • Kategorie: Reiten 2 Kommentare »

Ich bin Tania Konnerth und das sind meine beiden Hafis:

Mein Großer: Aramis, geb. 1992
Mein Kleiner: Anthony, geb. 2003

Aramis ist seit 1999 bei mir, Anthony seit 2006. Hier stelle ich die beiden vor und in diesem Blog berichte ich über das Lernen mit und von meinen Pferden und über unsere Entwicklung.