Tanias Hafi-Blog
Hier berichtet Tania Konnerth regelmäßig über Ideen und Erkenntnisse aus der Aus- und Weiterbildung ihrer beiden Haflinger. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt – klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link “Den ganzen Beitrag lesen”.
Ich reite gebisslos – und das geht gut!
Solange ich Aramis habe, reite ich viel und gerne ohne Gebiss.Zunächst war das ein bisschen aus der Not geboren, denn als ich ihn bekam, war er extrem heikel mit dem Gebiss. Schon allein das Gebiss im Maul zu haben, veranlasste ihn, sich einzurollen – daran, die Zügel aufzunehmen, war erst gar nicht zu denken. Deshalb ritt ich ihn zunächst nur gebisslos. Meine Absicht war, erst einmal Abstand zu seinen offenbar schlechten Erfahrungen zu schaffen, um dann vielleicht noch einmal neu mit einem Gebiss starten zu können.Heute kann ich ihn zwar auch mit Gebiss reiten, aber etwas im Maul bereitet ihm immer noch Stress. Am liebsten reite ich ihn deshalb ohne Gebiss – und entgegen vieler kritischen Ansichten, dass man gebisslos nicht reell reiten könne, möchte ich sagen, dass wir damit sehr gut klar kommen.Vielleicht können diese Bilder hier manch einen Kritiker wenigstens nachdenklich machen?



Für mich ist das gebisslose Reiten schon lange kein Kompromiss mehr, sondern ich reite meine Pferde gerne und bewusst auch gebisslos. Kein Metall im Maul zu haben, finde ich von der Vorstellung her einfach netter und wenn man ohne Gebiss dasselbe erreichen kann wie mit, spricht doch nichts dagegen, meint Ihr nicht?
26. November 2008 von Tania • Kategorie: Reiten • 10 Kommentare »
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Von Almut
• 26. November 2008
Hallo liebe Tania,
ich habe mit meinem Pony auch schon etwas mit gebisslosen Alternativen herumprobiert, sie ist auch recht empfindlich im Maul und außerdem meine ich, dass es auch “ohne” funktionieren sollte, wenn man sein Pferd reell ausgebildet hat. Allerdings hatte ich keine “richtige” gebisslose Zäumung, meine Versuche beschränkten sich auf Halfter bzw. Reithalfter oder Halsriemen. (Zum “nur mal ausprobieren” waren mir die meisten Sachen zu teuer und außerdem gibt es oft nix passendes für meinen Minikopf.)
Es funktioniert zwar grundsätzlich recht gut, ich kann in allen Gangarten problemlos reiten und auch “bremsen und lenken”. Als schwierig empfand ich aber dabei, eine gewisse (positive) Spannung aufzubauen, mit Halsriemen fehlte mir auch etwas die Anlehnung und korrekte Stellung. Sie geht locker, vorwärts-abwärts, aber ich bekomme sie nicht wirklich “gesetzt”. Kannst Du mir dazu vielleicht etwas Feedback geben?
Danke und liebe Grüsse, Almut
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Hallo Almut,
wow, das klingt doch aber schon richtig schön, dass Du sogar nur mit Halsring reiten kannst – Hut ab!
Zu Deiner Frage: Ich fürchte, mit einem Halsring und auch mit einem Halfter kommst Du da tatsächlich an Grenzen. Hier stimme ich den Kritikern zu, die sagen, dass man halt mit einem Halsring nicht auf das Genick einwirken kann und damit weder eine echte Anlehnung noch so etwas wie eine Stellung erarbeiten kann. Vielleicht kann man ein exzellent ausgebildetes Pferd auch nur mit Halsring in Stellung und eine gewisse Form der Versammlung reiten, aber ich schätze mal, das dürften eher Ausnahmen sein und der Weg dorthin führt sehr wahrscheinlich über eine Zäumung (aber die eben nicht zwingend mit Gebiss). Wenn ich mit Aramis mit Halsring z.B. Travers reite, richtet er sich auch schon sehr schön auf und läuft in Stellung. Aber das sind immer nur kurze Momente.
Ich würde Dir tatsächlich empfehlen, mal verschiedene gebisslose Zäumungen auszuprobieren – vielleicht kannst Du mal ein bisschen rumhorchen und sie Dir bei jemanden ausborgen. Am Freitag stelle ich einige gebisslose Zäumungen vor und welche Erfahrungen ich damit gemacht habe. In der Summe kann ich für uns sagen, dass wir mit dem LG-Zaum am besten klarkommen.
Lieber Gruß,
Tania
Von Sarah
• 27. November 2008
Hallo Tanja,
da Nandi auch sehr empfindlich ist und zudem ein sehr kleines Maul hat, habe ich ihn damals nach einigen mißlungenen Versuchen auf Gebiß schließlich mit Sidepull eingeritten. Das ging super, allerdings habe ich auch nicht gymnastizierend gearbeitet sondern bin nur durchs Gelände geschrubbt. Später ging Nandi wieder auf Gebiss, macht sich aber extrem fest in Kiefer und Genick, rückblickend betrachtet muss er fürchterliche Angst gehabt haben…
Ich hab jetzt lange Zeit nur auf Knotenhalfter Bodenarbeit gemacht oder am Kappzaum. Und dort ganz bewußt das Nachgeben auf Druck geübt und das “Loslassen”. Gerade an der Doppellonge oder auch beim Langzügel geht er wunderbar auf Kappzaum, kaut leicht ab (schmaler Lippenstiftrand am Maul) und steht schön an den Hilfen. Wenn ich wieder versuche, ihm das Gebiss einzulegen, rollt er sich an der Doppellonge stark auf, ich denke das Gewocht ist einfach zu hoch für sein Maul. Am Langzügel hingegen geht er jetzt sehr gut auf Gebiß. Insgesamt ist er viel gelöster und konzentrierter.
Das Gebiß habe ich wieder hervorgekramt, weil ich ihn ja jetzt auch fahre und das nicht gebißlos tun möchte, weil die Versicherung sich querstellt.
LG,
Sarah
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Hallo Sarah,
das klingt ziemlich ähnlich wie bei Aramis. Er hat auch ein kleines Maul, was man so von außen gar nicht sieht, aber der Zahnarzt sagte mir das, denn er kam nur schlecht rein, um da was zu machen. So etwas muss man auch wissen, mir war es jedenfalls nicht wirklich klar.
Das mit dem Fahren ist natürlich eine Sache. Ohne Versicherungsschutz geht das gar nicht, da muss es dann wohl ein Kompromiss werden.
Lieber Gruß,
Tania
Von Sarah
• 27. November 2008
Hallo Tanja,
da hatte ich heute noch mal eine interessante Bestätigung meiner “kleines Maul”-Theorie. Wir hatten nämlich erstmals einen richtigen Zahnarzt dran. Und der hat das gleiche gesagt, wie deiner zu Aramis – hinten kam er fast gar nicht mehr ran, wahnsinnig kleines Maul. Höchsten 14mm starkes Gebiß, mehr geht gar nicht. Finde ich sehr interessant, das mein Eindruck dahingehend heute von Profi-Seite bestätigt wurde.
Liebe Grüße,
Sarah
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Sehr spannend! Ich möchte nicht wissen, wie viele “Mauligkeiten” tatsächlich auf anatomische Gegebenheiten und nicht auf Ungehorsam zurückzuführen sind…
Herzlich,
Tania
Von Gabriela
• 1. Dezember 2008
Hallo Tania,
entgegen der Unkerei von sämtlichen Stallkollegen in jedem Stall in dem ich bisher war, habe ich alle Jungpferde komplett mit Sidepull eingeritten und mein eigener Araber geht seit Jahren auf Sidepull ebenso wie mein Quarter. Selbstverständlich benutze ich auch Gebisse aber ich finde gerade für Jungpferde ist das anreiten einfach stressfreier wenn sie zusätzlich mit dem Sattel und dem darin befindlichen Gewicht auch noch mit dem Gebiß zu tun haben.
Auch heute noch benutze ich das gebißlose Reiten regelmäßig um die Pferde vom Gebiß zu entlasten, nach Zahnbehandlungen, bei Streßsymptomen die vom Gebiß her kommen oder – bei meinen eigenen Pferden – um einfach entspannt ins Gelände zu gehen. Mein Jungspund reagiert im Gelände sogar besser auf das Sidepull als auf das Gebiß. Mittlerweile haben sich diverse Stallkollegen ebenfalls ein Sidepull zugelegt und sind sehr zufrieden damit.
LG, Gabriela
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Ach, schön, so etwas zu lesen!!!
Danke, für den Mutmach-Bericht,
Tania
Von Susanne
• 1. Dezember 2008
Hey,
meinen Jungen(5 jährig) hab ich selber eingeritten oder besser, wir lernen noch. Er geht seitwärte, rückwärts, vorderhand- hinterhand verschieben, alles ohne Gebiss. Er hatte nur zum Spaß mal so ein Teil im Maul um dran rumzukauen.
Wir gehen viel ins Gelände und nur ohne Gebiß. Auch mein Großer (11 jährig) geht Ohne. Solange wir nicht “feinarbeit” machen wird das auch so bleiben.
Und es ist einfach super.
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Schön, Susanne, das hört sich toll an! Ich freu mich immer über solche positiven Beispiele.
Grüße Deine beiden,
Tania
Von Manuela
• 8. Dezember 2008
Hallo Tanja,
Ich habe gebisslos auch sehr gute Erfahrungen gemacht. Als ich noch im Pensionsstall stand, war ich der absolute Exot, als ich mit meinem Sidepull ankam. “Kannst Du Dein Pferd damit halten? So gehst Du ins Gelände?” und so weiter und so fort. Mein Pferd hat auch einen sehr zierlichen Kopf und ist sehr sensibel. Besonders im Gelände war das Gebiss in manchen Situationen eher ein Streßverstärker. Mit Sidepull ging das dann entspannter in solchen Momenten. Ich konnte sogar einige Mitreiter zum Probieren überzeugen. Zum Beispiel ein aufgeregter Traber mit Rennbahnvergangenheit, der im Gelände ein Nervenbündel war, lief mit Sidepull viel entspannter und die Besitzerin hat sich das Teil dann öfters geliehen.
Mein Fazit: für mich ist es eine gute Alternative zum Reiten mit Gebiss, alle Pferde bei denen wir es bisher probiert haben sind problemlos und zufrieden gelaufen. Es ist eine schöne Abwechslung und sensibilisiert Reiter und Pferd. Ich reite mit Gebiss oder mit Sidepull im Wechsel.
Viele Grüße
Manuela
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Lieben Dank, Manuela,
für den schönen Erfahrungsbericht, der hoffentlichen vielen Mut macht, es mal auszuprobieren!
Herzlich,
Tania
Von Svenja Glaser
• 19. Januar 2009
Hallo Tania,
ich habe letztens einen schrecklichen Bericht über Gebisse und was sie im Pferdemaul anrichten gelesen. Das hat mich in meiner Überzeugung mein Pferd gebisslos einzureiten bestärkt. Wenn das klappt werden wir auch bei der gebisslosen Variante bleiben.
Da ich aber leider noch nie das Vergnügen hatte, gebisslose Zäumungen an eingerittenen Pferden auszubrobieren möchte ich dich fragen, was du empfehlen kannst. Ich bin auf meiner Suche nach verschiedenen gebisslosen Zäumungen auf das Bitless Bridle gestoßen. Kennst du dieses und wenn ja, was hälst du davon? Und wie findest du das Glücksrad?
Grüße von meiner freiberger Dame und mir
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Hallo Svenja,
schön, dass Du es mal gebisslos probieren willst! Schau mal hier – da habe ich mal meine Erfahrungen mit verschiedenen gebisslosen Zäumungen notiert. Den LG-Zaum (früher “Glücksrad”) schätze und liebe ich und meine Pferde kommen sehr gut mit ihm klar – die Bilder in diesem Beitrag hier zeigen diesen Zaum. Das Bitless Bridle kenne ich leider nicht.
Viel Spaß beim Ausprobieren!
Tania
Von Steffi
• 11. Januar 2010
Hallo Tania,
ich reite meine Stute nun seit knapp 2,5 Jahren mit dem LG-Zaum. Sie wurde nach dem Einreiten gleich Schulpferd und hat in diesen 2 Jahren einen Zungenfehler entwickelt. Seit 3 Jahren ist sie nun in meinem Besitz und ich versuche ihr das Vertrauen zum Gebiss wieder zu geben. Dies ist aber natürlich eine schwere und langwierige Aufgabe.
Auf meiner Suche nach Alternativen bin ich auf das LG-Zaum gestoßen. Sie hat es vom ersten Tag an akzeptiert, wenn nicht sogar geliebt. Sie läuft entspannter, konzentrierter und deutlich zufriedener. Auch die Skeptiker konnten wir überzeugen. Sätze wie: “Kannst du sie damit halten?” oder “Damit kann man doch keine richtige Dressur reiten.” haben wir schon öfter gehört und belächelt. Halten? Wenn ein Pferd in Panik gerät, hilft auch keine Kandare und Dressur läuft sogar besser, weil sie viel konzentrierter ist.
Mittlerweile haben ich und eine Freundin schon mehr als 20 Pferde, bzw. ihre Reiter, mit dem LG-Zaum geritten und immer war es das gleiche Ergebnis: das Pferd ist zufriedener, konzentriertet und Zufriedener. Wir konnten auch beobachten das Pferde die sonst eher zum rennen neigten, mit LG-Zaum mit dem Rennen aufhörten und viel entspannter liefen.
Der einzige Wermutstropfen bei dem LG-Zaum ist, das man es nicht auf Turnier verwenden darf. Ich gehe auch mal gerne aufs Turnier, aber den Luxus vom Gebisslosen reiten darf ich meinem Pferd da leider nicht gönnen. Auch diverse Nachfragen bei der FN, wann dieser Zustand geändert wird oder warum es nicht Erlaubt ist, blieben unbeantwortet. Ich finde es schade das zwar immer mehr Reiter verstehen das Gebissloses reiten eine echte Alternative ist, die FN das aber anscheinend nicht war haben will. Vielleicht tut sich auch in deren Köpfen bald etwas.
viele Grüße von mir und meiner Stute =)
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Ganz herzlichen Dank für Deinen tollen, mutmachenden Erfahrungsbericht!
Und was die Turniere angeht, würde ich sagen: dranbleiben! Irgendwann wird man sich – hoffentlich – gegen alternative Entwicklungen nicht mehr ganz abschotten können.
Herzlich,
Tania
Von Charlotte
• 17. Mai 2010
Hallo Tania!
Suupertoll, was du mit Aramis schon erreicht hast! Ich finde ohne Gebiss zu reiten ganz toll, ein Stück Metall gehört eben iwie doch nicht ins Pferdemaul. Ich hbe es erst einmal ausprobiert, aber da war ich erst 11 oder 12^^ (das war ein Sidepull) Kann man das pferd gebisslos richtig an den Zügel bringen, Schenkelweichen lassen und so weiter? Beeindruckend!
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Danke, Charlotte. Ich reite gebisslos auch mit einer leichten Anlehnung, ja. Schenkelweichen reite ich nicht, aber Seitengänge – und die gehen prima
Herzlich,
Tania
Von Stephanie
• 30. September 2010
Hallo,
mich würde mal deine Meinung zu Reitanfängern und gebisslosem Reiten interessieren. Mein Mann ist Anfänger, ich selbst war lange ohne Reitmöglichkeit und steige wieder ein, habe selbst auch noch enorm viel zu lernen.
Mit unseren Pferden möchten wir vorwiegend ins Gelände gehen und haben auch entsprechend ruhige und gut ausgebildete Pferde, die aber beide nur das Gebiss kennen. Ich habe das Gefühl, dass unseren Pferden eine gebisslose Zäumung gut täte (besonders die Stute meines Mannes hat schlechte Erfahrungen gemacht und ist sehr unentspannt am Gebiss), höre aber immer wieder die Warnungen, dass gebissloses Reiten gefährlich sei und nur für 100% sichere Reiter geeignet sei.
Kannst du das bestätigen oder darf auch ein Anfänger oder Wiedereinsteiger das gebisslose Reiten ausprobieren (Geduld und Vorbereitung am Boden, auf dem Platz etc vorausgesetzt)?
Liebe Grüße
Stephanie
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Aaaaalso, ich (und das ist ausdrücklich eine persönliche Meinung) gehe ja grundsätzlich schon mal nicht davon aus, dass ein Gebiss “sicherer” ist, weil ich einfach nich glaube (und auch die Erfahrung gemacht habe), dass man ein durchgehendes Pferd mit Gebiss halten kann. Klar, man kann damit mehr wehtun, aber das kann unter Umständen auch die gegenteilige Reaktion auslösen. Deshalb leuchtet mir das Argument “Gebiss=sicher und gebisslos=unsicher” nicht ein.
Zusätzlich ist ja auch noch die Frage, an was Ihr da an gebissloen Zäumungen denkt – es gibt riesige Unterschiede!
Entscheidend ist für mich viel mehr, das, was Du da in Klammern geschrieben hast: Geduld und Vorbereitung am Boden, auf dem Platz etc.! DAS ist es, was aus meiner Sicherheit schafft: Pferde, denen die Ausrüstung und die Hilfen gründlich vermitteln werden und das schrittweise gemeinsame Erarbeiten von Vertrauen und Kommunikation.
Probiert es also doch einfach erst einmal auf einem eingezäunten Platz aus und schaut, wie Ihr klarkommt. Das Ausreiten damit ist dann der nächste Schritt.
Tania
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