Die Erstbesteigung – gute Vorbereitung ist alles
Mein erstes Aufsteigen auf Anthony liegt inzwischen schon über zwei Jahre zurück (Himmel, wie die Zeit vergeht…). Aber als ich neulich mal wieder einen Artikel über das Einreiten und insbesondere die Tipps über das erste Aufsteigen gelesen habe, habe ich mich wieder sehr deutlich daran erinnert, wie es bei uns war.
Mit konkreten Tipps und Handlungsanleitungen zu diesem Thema ist es nicht so einfach, weil hier natürlich die Sicherheit ein wichtiges Thema ist. Allerdings habe ich den Eindruck, dass gerade für die Erstbesteigung eines Pferdes oft schlicht und einfach zu viel des Guten getan wird – und damit die Sicherheit eher gefährdet als gewährleistet wird.
Wenn z.B. ich höre, dass das erste Aufsteigen oft in einer Box oder auf der Stallgasse stattfindet, dann ist das für mich ein Zeichen von Angst und Unsicherheit und es sollte noch mehr in die Vorbereitung investiert werden. Wenn ich lese, dass zum ersten Aufsteigen, vier Helfer einzusetzen sind, dann frage ich mich, welchen Eindruck das wohl auf ein junges Pferd macht. Wenn ich lese, dass das Pferd in Panik gerät, weil beim Aufsteigen versehentlich die Kruppe berührt wird, dann ist das für mich wieder ein klarer Fall von schlechter Vorbereitung. Wenn ich auf Bildern sehe, dass eine Erstbesteigung ohne Aufstieghilfe erfolgt, frage ich mich, warum man auf ein solch nützliches Hilfsmittel verzichtet, das dem (jungen) Pferd das Aufsteigen so viel angenehmer macht. Und wenn ich lese, dass beim zweiten Mal bereits getrabt wird, dann kann ich nur den Kopf schütteln, da das für mich eine massive Überforderung des jungen Pferdes darstellt, das gerade erstmals einen Menschen auf dem Rücken hatte.
Wichtig: Mein eigener Weg ist ganz sicher nichts, was für alle und jeden zu empfehlen ist, aber ich denke, dass in diesem Weg einige hilfreiche Anregungen stecken, weshalb ich mich entschieden habe, zu beschreiben, wie ich vorgegangen bin.
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28. Mai 2009 von Tania • Kategorie: Reiten • 9 Kommentare »


