Tanias Hafi-Blog

Hier berichtet Tania Konnerth regelmäßig über Ideen und Erkenntnisse aus der Aus- und Weiterbildung ihrer beiden Haflinger. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt – klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link “Den ganzen Beitrag lesen”.

Hafi-Wintermärchen

Den vielen Schnee in diesem Winter nutzte ich nicht nur zum Fotografieren, sondern auch dazu, mit meinen Pferden ins Gelände zu gehen. Uns dort bereiteten mir beide ganz zauberhafte Geschenke – jeder auf seine Art.

Mit Anthony machte ich meinen ersten richtigen Schneeausritt. Zuvor war ich nur Spazieren gewesen und habe mich mal für einige Schritte draufgesetzt, nun aber ging es vom Stall weg bis ein gutes Stück in den Wald hinein. Die Schneedecke war komplett unberührt, die Luft klar und kalt und es herrschte diese ganz eigene Stille, die immer eintritt, wenn frischer Schnee gefallen ist.

Mein Kleiner war aufmerksam und sehr brav. Er war ganz bei mir und staunte über die veränderte Welt. Auf dem Rückweg gingen wir auf dem geteerten Weg, der eine schöne dicke Schneeschicht trug und mein Kleiner fiel in einen wundervollen Trab: ganz rund, ganz weich und in perfekter Selbsthaltung. Ich wurde getragen wie im Tölt, fast vollkommen erschütterungsfrei.

Ach, ewig hätte ich so weiterreiten können!

Mit Aramis ging ich, nachdem ich die Jungs am Tag zuvor auf der zugeschneiten Wiese hatte toben lassen, ohne Sattel noch einmal zu der Wiese. Und wo er gestern noch wilde Bocksprünge und Steig-Einlagen mit dem Kleinen gezeigt hatte, war er nun ganz Dressurpferd. Alle Gangarten in versammelter, gesetzter Haltung, wundervoll weich, wundervoll leicht. Wir ritten die schönsten Kringel in den Schnee und gönnten uns zum Abschluss noch einen herrlichen Galopp einmal die ganze Wiese hinauf.

Ich schwöre – nicht mal fliegen ist schöner!!!

Von beiden Erlebnissen gibt es keine Fotos, niemand war da, der uns gesehen hat. Es bleiben nur meine Worte und Erinnerungen und meine Dankbarkeit meinen wundervollen Pferden gegenüber.

Aber – das Fotografieren haben wir dann noch nachgeholt und so habe ich noch einige Eindrücke von uns für Euch:

Beim Reiten auf der Wiese auf Aramis:

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Und auf Anthony:

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Und Handpferdreiten im Schnee ist auch eine feine Sache!

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Ich gebe ja zu, dass ich eigentlich Sommer lieber mag, aber so ein knackiger Wintertag im Schnee hat auch seine Reize.

14. Januar 2010 von Tania • Kategorie: Reiten 2 Kommentare »

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2 Reaktionen zu “Hafi-Wintermärchen”

 

Von Jenny • 18. Januar 2010

Schöne Bilder,
wir haben auch eine toll Schneelandschaft und ich genieße es dann auch sehr zu reiten.
Ich mag es durch den Wald zu reiten wenn die Äste mir Schnee bedeckt sind und man sich zum teil mit den Pferden durchschlängeln muss.
Jede Jahreszeit hat seine schönen Seiten beim reiten.

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Das Durchschlängeln finde ich auch schön, solange ich den Schnee nicht in den Nacken bekomme ;-)

Herzlich,
Tania

 

Von Verena • 23. Januar 2010

Ich beneide euch ja so, dass ihr im Schnee reiten könnt.
Die Fotos sehen wunderbar aus, ebenso wie die Schnee-tobe-Fotos von deinen beiden.
Bei uns heißt Schnee leider Reit-Pause. Weils aufstollt und glatt ist, man ist nur am Stolpern.
Und vielleicht liegt es am aufstollen, oder dass unsere mit alten Opas (bis 36 Jahre) auf der Koppel stehen, jedenfalls toben unsere Jüngsten (16/17 Jahre) nicht so toll herum wie eure.

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Dankeschön, Verena. Ich kenne auch andere Winterbedingungen, insofern bin ich im Moment auch wirklich ganz glücklich. Obwohl ich schon auch langsam gerne Frühling hätte ;-)

Dir und Deinen Opas alles Gute (36 ist ja schon enorm!),
Tania

 

 

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Ich bin Tania Konnerth und das sind meine beiden Hafis:

Mein Großer: Aramis, geb. 1992
Mein Kleiner: Anthony, geb. 2003

Aramis ist seit 1999 bei mir, Anthony seit 2006. Hier stelle ich die beiden vor und in diesem Blog berichte ich über das Lernen mit und von meinen Pferden und über unsere Entwicklung.