Hier berichtet Tania Konnerth regelmäßig über Ideen und Erkenntnisse aus der Aus- und Weiterbildung ihrer beiden Haflinger. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt – klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link “Den ganzen Beitrag lesen”.
Traversale mit Hinterhandwendung
Heute möchte ich Euch mal wieder eine hübsche kleine Übung vorstellen, die uns Dreien viel Freude macht. Vorausetzung für die Übung ist das sichere Beherrschen der Seitengänge Schulterherein und Travers.
Ich beginne damit, Schulterherein und Travers zu reiten. Wenn das Pferd das flüssig macht, setze ich an der nächsten langen Seite zu einer Traversale an. Diese gehe ich so lange, wie das Pferd sie fließend ausführt. Kommt das Pferd ins Stocken, reite ich eine Hinterhandwendung und daraus reite ich wieder einige Schritte in der Traversale zurück zum Hufschlag.
Diese Zeichnung soll das Ganze veranschaulichen:

Das Schöne an der Übung ist, dass ich sehr flexibel bin und auch ein “Verrecken” in der Traversale gut nutzen kann. Das erspart uns beiden Frust über das Scheitern an der Übung, denn ich kann einfach was anderes daraus machen, eben die Hinterhandwendung.
Probiert es einfach mal aus, diese Übung gehört inzwischen zu einer meiner Lieblingsübungen.
25. März 2010 von Tania • Kategorie: Reiten • 1 Kommentar »
Von Lizzy
• 25. März 2010
Das ist in der Tat eine sehr schöne Übung, die Pferde müssen dazu aber schon eine ganz enorme versammlungsfähigkeit haben. das ist nicht zu unterschätzen! Eine Vorübung könnte sein, Schulterherein und Travers auf dem Zirkel abzuwechseln, auch das ist schon recht anspruchsvoll, weil die Pferde dabei ganz hübsch ihre Beine sortieren müssen.
Das geht so:
Von C zum Zirkelpunkt Shculterherein auf der Zirkellinie. Kurz nach dem Zirkelpunkt bietet die Position auf der Zirklelinie dann schon einen Wechsel in die Travers an.
Einfacher wird es, wenn man sogar nach dem Schulterherin 2-3 Tritte “nur” gebogen auf der Lienie bleibt, dann die Kruppe herein schwenken lässt und so erst die travers entwickelt.
Gerade, wenn man beginnt, zwischen solchen Übungen zu wechseln, muss man ganz genau auchten, dass man das auch korrekt reiten kann, sonst geht der gymnastische Effekt verloren. Verbissen darf man natürlich auch nciht werden, dann klappt es auch nimmer, aber die korrekte Ausführung ist einfach total wichtig. Sollte also mal was nicht klappen, dann empfehle ich, erst mal zu überlegen, ob man nicht erst noch mal eine Übung findet, die dem Pferd leichter fällt und die man selbst korrekt reiten kann.
Und dann kann man sich ja dem nächsten Zeil annähern…
Macht auf jeden Fall viel Spaß! 
Viele Grüße, Lizzy