Tanias Hafi-Blog : Monatsarchiv für Juli 2010

Hier berichtet Tania Konnerth regelmäßig über Ideen und Erkenntnisse aus der Aus- und Weiterbildung ihrer beiden Haflinger. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt – klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link “Den ganzen Beitrag lesen”.

Lockende Stoppelfelder

Jetzt kommt wieder die Zeit, in der abgemähte Stoppelfelder locken. Ein Stoppelfeld-Ritt gehört zu den großen Wunschzielen vieler Reiter/innnen, aber die Umsetzung dieses Wunsches hat leider einige Tücken und birgt etliche Gefahren. Weil es von mir und meinen Pferden einige Stoppelfeld-Ritte mit Fotos dokumentiert gibt, möchte ich heute zu diesem Thema einen Beitrag schreiben. Ich möchte damit verhindern, dass meine Bilder zu waghalsigen Unternehmen mit unter Umständen bösen Unfällen führen!

Denn ja, ein Stoppelfeld-Ritt kann eine wundervolle Sache sein, aber nur, wenn man dabei einiges beachtet – dazu gehört die Meinung des Bauern, das Achten auf Hasenlöcher u.ä. und eine große Portion an vorbereitender Vertrauens- und Ausbildungsarbeit. Wer unvorbereitet und aus einer Laune heraus einfach “mal so” mit seinem Pferd auf ein Stoppelfeld geht, gefährdet sich selbst. Ich kann nur davon abraten, solch einen Ritt ohne gründliche Vorbereitung zu unternehmen.

Auch wenn meine Fotos vielleicht manchmal den Eindruck machen, dass ich ziemlich mutig bin, so bin ich tatsächlich sehr vorsichtig, wenn es um solche Vorhaben geht und möchte gerne mit Euch teilen, wie ich vorgegangen bin, um mir meinen Traum vom Stoppelfeld-Ritt zu erfüllen.

Wie ich mir meine Stoppelfeld-Ritte erarbeitet habe

Es gibt zwei Grundlagen für einen Stoppelfeld-Ritt für mich:

  1. Mein Pferd hört mir zu.
  2. Mein Pferd hört mir auch in besonderen Situationen zu.

Ein Stoppelfeld bedeutet für ein Pferd ein großes  Stück Freiheit. Das freie Feld animiert viele Pferde zum Rennen und Buckeln. Beides ist genau das, was ich NICHT möchte, wenn ich mit einem Pferd auf ein Stoppelfeld gehe. Also muss ich mir eine Basis erarbeiten, bei der ich mir weitestgehend sicher sein kann, dass mein Pferd auch angesichts der lockenden Weite bei mir bleibt und mir zuhört.

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29. Juli 2010 von Tania • Kategorie: Reiten 12 Kommentare »

Vorgeschichten…

In vielen Fällen haben unsere Pferde einiges an Vorgeschichte, wenn wir sie übernehmen, denn ein Pferd wirklich von Fohlenbeinen an bei sich zu haben, ist doch nur wenigen möglich.

Während ich Anthony ja mit 3 Jahren vom Züchter holte, roh und wohl wirklich mit relativ wenig Vorgeschichte, sah das bei Aramis ganz anders aus. Als ich Aramis bekam, war er sieben Jahre alt. Dieses Foto zeigt uns zwei am ersten offiziellen “Aramis-ist-jetzt-mein-Pferd”-Tag:

Ich wusste, dass er vom Händler kam, wo er aus Mitleid von der Vorbesitzerin mitgenommen worden war. Sie hatte ihn in einem ziemlich verwahrlosten Zustand übernommen und beim Reiten zeigte er ein auffälliges Verhalten: er rollte sich bei Anspannung extrem ein und zeigte als Übersprungshandlungen hektisch spanischen Schritt. Die Vorbesitzerin entwickelte dann eine Allergie gegen Pferde und musste sich schweren Herzens von Aramis trennen. Mit diesem Stand übernahm ich ihn dann.
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1. Juli 2010 von Tania • Kategorie: Umgang 9 Kommentare »

Ich bin Tania Konnerth und das sind meine beiden Hafis:

Mein Großer: Aramis, geb. 1992
Mein Kleiner: Anthony, geb. 2003

Aramis ist seit 1999 bei mir, Anthony seit 2006. Hier stelle ich die beiden vor und in diesem Blog berichte ich über das Lernen mit und von meinen Pferden und über unsere Entwicklung.

Ich bin Autorin und habe zusammen mit Babette verschiedene Selbstlernmedien erstellt.

Was ich sonst noch mache, ist auf www.taniakonnerth.de nachzulesen.