Tanias Hafi-Blog
Hier berichtet Tania Konnerth regelmäßig über Ideen und Erkenntnisse aus der Aus- und Weiterbildung ihrer beiden Haflinger. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt – klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link “Den ganzen Beitrag lesen”.
Lockende Stoppelfelder
Jetzt kommt wieder die Zeit, in der abgemähte Stoppelfelder locken. Ein Stoppelfeld-Ritt gehört zu den großen Wunschzielen vieler Reiter/innnen, aber die Umsetzung dieses Wunsches hat leider einige Tücken und birgt etliche Gefahren. Weil es von mir und meinen Pferden einige Stoppelfeld-Ritte mit Fotos dokumentiert gibt, möchte ich heute zu diesem Thema einen Beitrag schreiben. Ich möchte damit verhindern, dass meine Bilder zu waghalsigen Unternehmen mit unter Umständen bösen Unfällen führen!
Denn ja, ein Stoppelfeld-Ritt kann eine wundervolle Sache sein, aber nur, wenn man dabei einiges beachtet – dazu gehört die Meinung des Bauern, das Achten auf Hasenlöcher u.ä. und eine große Portion an vorbereitender Vertrauens- und Ausbildungsarbeit. Wer unvorbereitet und aus einer Laune heraus einfach “mal so” mit seinem Pferd auf ein Stoppelfeld geht, gefährdet sich selbst. Ich kann nur davon abraten, solch einen Ritt ohne gründliche Vorbereitung zu unternehmen.

Auch wenn meine Fotos vielleicht manchmal den Eindruck machen, dass ich ziemlich mutig bin, so bin ich tatsächlich sehr vorsichtig, wenn es um solche Vorhaben geht und möchte gerne mit Euch teilen, wie ich vorgegangen bin, um mir meinen Traum vom Stoppelfeld-Ritt zu erfüllen.
Wie ich mir meine Stoppelfeld-Ritte erarbeitet habe
Es gibt zwei Grundlagen für einen Stoppelfeld-Ritt für mich:
- Mein Pferd hört mir zu.
- Mein Pferd hört mir auch in besonderen Situationen zu.
Ein Stoppelfeld bedeutet für ein Pferd ein großes Stück Freiheit. Das freie Feld animiert viele Pferde zum Rennen und Buckeln. Beides ist genau das, was ich NICHT möchte, wenn ich mit einem Pferd auf ein Stoppelfeld gehe. Also muss ich mir eine Basis erarbeiten, bei der ich mir weitestgehend sicher sein kann, dass mein Pferd auch angesichts der lockenden Weite bei mir bleibt und mir zuhört.
Ein Grundbaustein für dieses Basis ist zunächst, dass meine Pferde grundsätzlich ausreichend Bewegungsmöglichkeiten haben.
Pferde sind Bewegungstiere
Ich lasse meinen Pferden so viel Freiheit, wie es nur geht. Sprich, sie werden so gehalten, dass sie ihrem Bewegungstrieb möglichst nachkommen können. Im Sommer stehen sie in einer Herde in einem Offenstall mit stundenweisem Weidegang. Im Winter stehen sie im Offenstall und ich biete ihnen immer wieder Laufenlassen und Toben in der Halle und, wenn die Bodenverhältnisse es zulassen, auch das Toben auf verschneiten Wiesen. Für meine Pferde ist also Freiraum etwas Gewohntes und das bedeutet für mich schon einmal eine gute Basis.
Pferde, die sich von der Haltung nur wenig bewegen können, explodieren oft regelrecht, wenn sie mal frei in der Halle laufen können oder auf eine Wiese dürfen und das Verletzungsrisiko ist da sehr hoch. Für Pferde mit wenig Bewegungsmöglichkeiten muss ein Stoppelfeld ein bisschen wie ein Vergnügungspark für einen Jugendlichen sein, der so etwas noch nie gesehen hat: ein adrenalinförderndes Paradies. Und wenn das Adrenalin zu fließen beginnt, ist es mit dem Zuhören oft nicht weit. Wer hier von seinem Pferd erwartet, dass “es sich brav benimmt”, verkennt auf gefährliche Weise das Wesen Pferd und die Besonderheit der Situation, die ein Stoppelfeld bedeutet.
Nun sind auch meine Pferde – trotz der Bewegungsmöglichkeiten – keine Schlaftabletten. Auch sie rennen gerne und auch für sie ist ein Stoppelfeld etwas Besonderes. Und so habe ich mir das Stoppelfeld-Reiten schrittweise erarbeitet.
Schrittweise vorgehen – ja, wirklich Schritt für Schritt!
Also habe ich bei Punkt Null begonnen, nämlich mit dem Führtraining. Die ersten Stoppelfeldbesuche fanden im Rahmen unserer Spaziergänge statt: einfach ganz unspektakulär im Schritt ein Stück auf dem Feld und dann normal weiter. Ich habe nichts anders gemacht als sonst beim Spazierengehen und so war die Sache auch nicht sehr aufregend.
Als das Spazierengehen auf einem Stoppelfeld vollkommen normal war, bin ich hin und wieder mal im Rahmen eines Ausritts ein Stück im Schritt darauf geritten. Nicht quer über das Feld, sondern ganz am Rand. Und ganz wichtig: ich bin auch gleich wieder runter. Ich bin nicht gleich getrabt, sondern wirklich nur Schritt. Dafür gab es einen Keks und gut war. Der nächste Schritt war ein Stück über das Feld im Schritt – locker und entspannt.

Der nächste Schritt bestand dann in einem einfachen und ruhigen (!) Antraben.

Nach einem kleinen Stück bin ich wieder durchpariert, habe gelobt und bin noch etwas Schritt geritten, um dann wieder runter vom Feld zu gehen.
Ihr seht, was ich mit schrittweisem Vorbereiten meine – ich meine wirklich Schritt für Schritt. Ich halte es für gefährlich und nicht sehr vorausschauend, mit einem Pferd ohne Vorbereitung einfach mal so auf ein Feld zu gehen und loszutraben oder gar zu galoppieren. Mit so viel Freiheit sind oft sogar ruhige Pferde überfordert. Bereitet man die Sache aber sorgfältig vor und spürt nach, ob das Pferd schön locker und ruhig ist, kann man wieder einen Schritt weiter gehen und mal einen schönen großen Zirkel traben.

Ist ein Pferd nervös, wird es hibbelig oder beginnt es zu pullen, würde ich absteigen und wieder zum Führtraining übergehen. In diesem Fall bin ich zu schnell vorgegangen oder ich habe z.B. nicht bedacht, dass es heute windig oder kühl ist oder dass irgendetwas mein Pferd aufgeregt hat.
Bei Nervosität wieder einen oder mehrere Schritte zurück
Es gibt Leute die dazu raten, über Nervosität hinwegzureiten und sich “durchzusetzen”. Ich halte das für keinen guten Rat. Nicht auf Stoppelfeldern und auch sonst nicht im Gelände oder in der Bahn. Ein nervöses Pferd hört in der Regel nicht besonders gut zu – und ich sehe einen großen Sicherheitsfaktor darin, dass ich ein Pferd unter mir habe, das mir zuhört.
Genauso würde ich dazu raten, wieder zum Führtraining zurückzugehen oder das Stoppelfeld-Projekt noch ein bisschen ruhen zu lassen, wenn mir als Reiterin mulmig wird. Mit Angst sollte niemand auf ein Feld gehen oder gar sein Pferd dort angaloppieren! Das ist für mich nicht nur dumm, sondern wirklich gefährlich.
Das Ziel und der Weg dorthin
Für viele ist der Galopp auf dem Feld das Traumziel. Und mit einem Pferd, das bei mir ist und mir zuhört, das ein Stoppelfeld vom Boden und im Schritt und Trab im Sattel kennt, kann ich dann an einem guten Tag auch wirklich einmal ein Angaloppieren wagen. Aber hier dann bitte auf keinen Fall gleich quer über das Feld galoppieren – ich weiß, wie verlockend das ist! Auch hier würde ich zu Selbstdisziplin raten und nach einigen Sprüngen durchparieren, das Pferd belohnen und im Schritt ganz ruhig vom Feld reiten. Erst nach einigen solcher ruhigen Angaloppier-Sequenzen und vor allem auch immer wieder mit Momenten auf dem Feld, in denen nur Schritt gegangen wird, sollte man sich meiner Ansicht nach erst an das Ziel vom Galopp übers Feld machen.
So ein Foto wie dieses hier ist das Ergebnis von inzwischen 4 Jahren Vertrauens- und Ausbildung mit Anthony:

Vertrauen bringt Sicherheit und Vertrauen braucht Zeit
Ja, das hier geschilderte Vorgehen braucht Zeit. Es vergeht schon mancher Sommer, in dem man eben noch nicht über das Feld galoppieren kann, sondern lieber nochmal eine Runde Schritt führt. Aber aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen: dieser Einsatz lohnt sich!
So behutsam vorzugehen lohnt sich, weil wir schon mit dem ersten Führtraining an einem soliden Vertrauensverhältnis arbeiten. Weil wir an der Beziehung zu unserem Pferd arbeiten. Weil jeder kleine Schritt, den wir uns so erarbeiten, unendlich wertvoll ist. Weil wir auf diese Weise gemeinsam wachsen können und dabei das Unfallrisiko enorm reduzieren.
Die Tatsache, dass Reiten – und natürlich erst recht das Reiten über ein Stoppelfeld – gefährlich sein kann, sollte uns keine Angst machen, aber sie sollte uns unseren Verstand nutzen lassen und einen dem Pferd gerecht werdenden Weg wählen.

So wird ein Stoppelfeld-Ritt dann zu einem wundervollen Erlebnis für Mensch und Tier.
29. Juli 2010 von Tania • Kategorie: Reiten • 12 Kommentare »
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Von Annika
• 31. Juli 2010
Hi, super Artikel!
So ähnlich haben wir es mit unserem Sunday auch gemacht. Mit viel Ruhe. Bei ihm haben wir jedoch noch den Schritt als Handpferd eingebaut. Er ist heutzutage ganz brav auf dem Feld auch wenn andere Pferde weggaloppieren. Ruhe und Zeit zahlt sich nunmal einfach aus.
Mit meinem Jeffrey ist es schon immer mal kompizierter, naja bei ihm haben wir auch fast jeden Fehler gemacht, denn man so machen kann. Wenn ich aber ruhig bleibe ist er mittlerweise auc ruhiger. Selber ruhig zu bleiben find ich persönlich immer das schwierigste, ich freu mich einfach so sehr übers Feld zu “fliegen”.
Wünsche euch allen viel Spaß auf den diesjährigen Stoppelfeldern, wir hatten schon unser erstes dieses Jahr 
LG Annika
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Wir auch – die Fotos oben sind von letzter Woche 
Tania
Von Sylvia
• 1. August 2010
Hallo Tania,
genau so arbeiten wir seit Februar Schritt für Schritt mit unseren beiden Pferden am Vertrauen. Leider hatten wir zuvor genau den falschen Trainer gewählt, haben aus Unwissenheit selbst viele Fehler gemacht und sind jetzt dabei, die Fehler aus zu bügeln und das Vertrauen zu unseren Pferden und vor allem umgekehrt, wieder zu gewinnen. Mal abgesehen davon, dass ich im Leben noch nie so viel Lektüre über verschiedene Reitweisen, alternatives Bodentraining, Motivation von Pferden u.s.w. verschlungen habe, bestimmt Bodenarbeit in der Halle, auf dem Feld, im Wald zwischen den Bäumen, auf dem Stoppelfeld unsere tägliche Arbeit mit unseren Pferden.
Das Vertrauen auch von oben wieder her zu stellen ist unsere momentane Aufgabe, die noch hinzu kam.
An Stoppelfeld-Ritte ist zwar noch lang nicht zu denken, aber ich bin mir sicher, dass wir das irgendwann mal machen können….in 3 oder 4 Jahren…;o))
Wir fangen ja gerade erst wieder gaaaanz von vorn an….und diesmal besser!
GLG Sylvia
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Mit dieser Einstellung schafft Ihr das – ganz sicher!
Alles Gute,
Tania
Von Dana
• 1. August 2010
Angesichts dieses Artikels bin ich doch froh über meine mutige kleine Schlaftablette.
Ich hab sehr viel Vertrauen in mein Pony und bin überzeugt, dass sie in jeder Situation ruhig bleibt, wenn ich es auch bin.
Mit ihr gelingt mir das sogar als Angstreiter.
Und darum hab ich mich beim letzten Spaziergang auf den blanken Pferderücken geschwungen und bin nur mit Halfter aufs verlockende Stoppelfeld geritten.
War schön
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Klingt auch so 
Tania
Von Anne-B.
• 2. August 2010
Mein erstes Pferd war ein älteres ehemaliges Schulpferd. Wenn sie den ersten Huf auf einem Stoppelfeld hatte, war sie schon weg, im Renngalopp, zack, zack am anderen Ende.
Mit meinem Knabstrupper habe ich von Anfang an (er war 4 ) Ausritte über die Felder gemacht. Wir haben von Anfang an klar trainiert, daß ich über Gangart, Tempo, ja sogar über die Spur entscheide. Es ist eigentlich kein Unterschied, ob ich auf Wegen, Straßen, Wiesen, Feldern oder über die Autobahnbrücke reite. Die Entscheidungen treffe ich.
Ich nutze von Anfang an die Felder um größere Strecken auf moderaten Böden traben und galoppieren zu können. Mein Pferd möchte am Liebsten ein feld gar nicht betreten, weil er weiß, das ist Arbeit.
So unterschiedlich habe ich die schöne Stoppelfeldaktion mit zwei verschiedenen Pferden erlebt.
Übrigens Haflinger auf Stoppelfeldern sind ein besonderer Augenschmauss.
LG Anne.
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Ohhhh jaaaaa – das finde ich auch 
Tania
Von Mirja
• 2. August 2010
ich bin letztens das erste mal mit meinem 4 jährigen in Begleitung eines etwas älteren ruhigeren Pferdes über ein Feld geritten. Meiner war so nervös, er wollte nur rennen und wad ganz angespannt und hat gertippelt, doch er ging nicht durch und ich wir ritten auch die ganze Strecke nur im Schritt. So hatte ich mein Pferd noch nie erlebt, er ist immer draußen und steht im Offenstall. Jedoch ist er zudem manchmal sehr schreckhaft im Gelände und erschreckt sich dann vor Kleinigkeiten wie z.B. eine Pfütze oder ein Vogel. Er bremst dann jäh ab oder schlägt seine berühmten Haken und ich bin schon so oft von ihm gefallen. Was klann man dagegen tun? Über ein Feld zu gallopieren ist utopisch, jedoch klappts im Wals und bergauf prima. Doch was kann ich gegen das Haken schlagen tun? Zudem ist er schon zweimal gestolpert und mit mir gestürzt, was kann ich dagegen nur tun? Das wird mir echt zu gefährlich. Würde mich sehr über Rat freuen
!
LG, Mirja
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Hallo Kerstin,
so wie sich das liest, ist Dein junges Pferd einfach noch hoffnungslos im Gelände überfordert. Es fehlt ihm aus meiner Sicht das Vertrauen und das kannst Du Dir nur ganz behutsam erarbeiten.
Ich persönlich würde mir erst einmal das Ausreiten in ganz kleinen Schritten neu aufbauen. Erstmal spazieren gehen und zwar nur kurze Strecken. 5 Minuten in Ruhe sind viel mehr Wert, als eine Stunde im Stress! Baut Euch eine gemeinsame Vertrauensbasis auf, anstatt dass Du Dich in die Gefahr begibst, von Deinem Pferd zu fallen.
Das wäre jedenfalls mein Weg.
Alles Gute für Euch,
Tania
Von Kerstin Schneider
• 2. August 2010
Hallo Tania,
ich kann dir nur vollends zustimmen, sehr sehr vorsichtig an Stoppelfelder heran zu gehen. Ich habe meinen Tinker Guinness jetzt 5 Jahre und habe vor 4 Jahren den Fehler begangen, “unvorbereitet” auf ein Stoppelfeld mit ihm zu reiten. Es wurde lebensgefährlich. Mein “Dicker” ist ja nun wirklich eine herzensgute Seele und absolut lieb- aber da ist irgendetwas in ihm ausgeklinkt. Wir gingen im Schritt und als ich ihn nach ca 5 Minuten antraben wollte, ging so plötzlích und unerwartet die Buckelei und Steigerei los, wie ich es mir niemals hätte vorstellen können. Ich hatte blanke Angst und bin abgesprungen, als er mal kurzfristig mit allen 4 Beinen auf dem Boden war. Selbst am Zügel hörte er nicht auf. Es war für mich fürchterlich. Leider habe ich seitdem soviel Respekt vor Stoppelfelder, dass ich es bisher nicht mehr gewagt habe darüber zu reiten
– obwohl Guinness ja zwischenzeitlich (wie Deine beiden Süssen)recht pferdefreundlich und mit viel Auslauf gehalten wird. Naja, vielleicht hat mir Dein Artikel ja mal wieder etwas Mut gemacht und ich versuche es doch noch mal in gaaaanz langsamen Tempo.
Viele liebe Grüße
Kerstin
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Hallo Kerstin,
ich würde sagen: zwing Dich da zu nichts! Man muss ja nicht über ein Stoppelfeld reiten! Mit den negativen Bildern im Kopf würde ich das nicht empfehlen. Schau doch wirklich erst einmal, wie Du vom Boden her daran arbeiten kannst. Also führ ihn mal über ein freies Wiesenstück, im Winter über ein Schneefeld und dann eben auch mal über ein Stoppelfeld. Sorge für möglichst viele positive Erfahrungen – die schenken Sicherheit. Und, wie gesagt: nur kein Druck – niemand muss das machen!
Herzlich,
Tania
Von Nicole Eigenwald
• 2. August 2010
Hallo Tanja,
ein toller Artikel. Ich hab es mit meiner Haffi-Stute ganz ähnlich gemacht und es hat sich echt gelohnt und über das erste Stoppelfeld der Saison gehen wir IMMER im Schritt und tasten uns dann ganz langsam wieder an den Galopp heran. Mit dieser Methode ist sie noch nie wirklich abgefetzt auf dem Feld und ich konnte sie auch wenn sie gerne losgerast wäre jederzeit wieder ohne Probleme durchparieren.
Liebe Grüße
Nicole
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Super, ich freu mich mit Dir!
Tania
Von Charlotte
• 2. August 2010
Hey Tania!
Wow, das muss ein echt schönes Erlebnis sein, leider habe ich so etwas noch nie gemacht, das gestaltet sich bei uns in der Umgebung aber auch schwierig, weil die Halme sehr lang stehen gelassen werden, das ist dann doch zu gefährlich
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Ja, das kann ich mir gut vorstellen – da würde ich dann auch verzichten.
Herzlich,
Tania
Von Charly
• 3. August 2010
Hey Tanja
Ich hab mal eine Frage. Reitest Du Deine beiden Jungs mit einem baumlosen Sattel ? Wenn ja , was für eine Marke ist er und bist Du damit zufrieden? Ich überlege schon seid einem halben jahr , ob ich für meinen kräftigen haffi einen kaufen soll .Auf den Bildern vom Juli 2010 hab ich gesehen das unter deinem Sattel ein ganz normales westernpad ist.Im Mai habe ich einen Sattler kommen lassen und habe einen gebrauchten Ledersattel gekauft und anpassen lassen.Aber ein Baunloser Sattel geht mir nicht aus dem Kopf.Was meinst Du?
Liebe Grüße Charly
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Hi Charly,
oje, das Thema “Sättel” wäre sicher eine eigene Webseite wert! Auf dem Foto ist mein Torsion zu sehen. Mit diesem Sattel habe ich ein einwandfreies Druckbild bei den Jungs erreicht, insofern passt er besser als alle andere ausprobierten Sättel. Der Sattel macht einem allerdings das Sitzen nicht wirklich leicht.
Ich kann Dir hier keine Pauschalempfehlung für baumlose Sättel geben, da es da wirklich sehr unterschiedliche Modelle gibt und die auch wieder sehr unterschiedlich auf verschiedenen Pferden liegen. Ich halte das Konzept an sich für höchst interessant und denke, es lohnt sich auf jeden Fall, sich damit zu befassen.
Herzlich,
Tania
Von Mirja
• 4. August 2010
danke für den Tipp Tanja, ich war monatelang mit ihm sparzieren gegangen, und manchmal ist er auch ganz gelasses. Heute z.B. war ich alleine im Wald unterwegs und das hat er prima gemacht, habe jetzt mal angefangen auch kleine Übungen wie Seitengänge mit einzubauen und er wurde ganz locker und gelassen. War echt ein Erfolgserlebnís, vielleicht sollte ich erstmal den Wald bevorzugen bis er mehr bei mir ist
.
LG, Mirja
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Jep, das würde ich Euch auch empfehlen
Das Einbauen von kleinen Lektionen ist super!
Tania
Von Luisa
• 5. August 2010
Hallo ihr Lieben,
ganz so langsam bin ich nicht vorgegangen, aber ich finde es auch ganz wichtig nicht gleich und auch nicht bei jedem stoppelfeld los zu galoppieren.
meine RB ist früher jagden und wattrennen mitgegangen und demnach kannte sie im galopp nur rennen und wenn sie im gelände anfangs nicht galoppieren durfte ist sie mehr oder weniger ausgerastet und wollte mich mittels traversalen am nächsten baum loswerden :-/. (da wären wir wieder bei den vorgeschichten).
wir hatten letztes jahr das große glück ein stoppelfeld direkt neben unserem offenstall zu haben. dort habe ich dann mit ihr gearbeitet. erst im schritt, dann schritt und trab und zum schluss des jahres auch mal einen kurzen galopp auf einem zirkel angelegt. die ersten male war es sehr harte arbeit, die sich jedoch bezahlt gemacht hat!
bei uns gehörte jedoch noch allerhand anderes training dazu, mitlerweile kann sie im gelände traben während ein anderes pferd galoppiert ohne ihre 5 minuten zu bekommen und auch langsame galopps sind an den meisten der tagen möglich.
ich finde es ganz wichtig konsewuent zu sein, und zwar überall im gelände. wenn das pferd auf geraden strecken im galopp immer abfetzen kann, wird es schwierig im zu erklären warum es auf dem stoppelfeld nur schritt gehen soll.
mitlerweile arbeite ich immer noch manchmal auf einem stoppelfeld und manchmal legen wir auch mal einen flotten galopp hin, als belohnung wenn sie lieb war
.
Liebe Grüße und eine schöne Sommersaison,
Luisa
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Dankeschön, das wünsch’ ich Euch auch!
Tania
Von Stephanie
• 23. September 2010
Hallo,
vielen Dank für diesen tollen und sehr hilfreichen Beitrag! Ich sehe ja nun allerorts diese wunderschönen Fotos von Stoppelfeldreitern und gehe fast jeden Tag mit meinem noch recht neuen Pony über ein Feld spazieren.
Dass mit einem Stoppelfeld solche Gefahren verbunden sein können, war mir so überhaupt gar nicht bewusst! In Zukunft werde ich viel stärker auf ihn acht geben, öfter mal stehen bleiben und loben wenn wir auf dem Feld unterwegs sind, selbst wenn wir noch nicht zusammen ausreiten – wer weiß, vielleicht haben wir somit einen Grundstein für einen in weiter Zukunft liegenden Stoppelfeldritt gelegt?
Liebe Grüße
Stephanie
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Hört sich für mich absolut so an!
Euch weiterhin viel Freude,
Tania
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