Tanias Hafi-Blog : Kategorie ‘Sonstiges‘

Hier berichtet Tania Konnerth regelmäßig über Ideen und Erkenntnisse aus der Aus- und Weiterbildung ihrer beiden Haflinger. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt – klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link “Den ganzen Beitrag lesen”.

Im tiefen Güldenwalde… – eine kleine Fotogeschichte

Des Morgens, wenn sich der Nebel hebt, und wenn man ganz still ist und wartet, kann man an manchen Tagen im tiefen Güldenwalde ein Rascheln hören.

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Da bewegt sich etwas hinter den Bäumen.

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1. Oktober 2008 von Tania • Kategorie: Sonstiges 8 Kommentare »

Spielende Jungs

Heute mal wieder einfach nur ein Bilderbogen von meinen Jungs beim Spielen:

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Ich muss zugeben, ich kann mich an ihnen nie satt sehen. :-)

12. September 2008 von Tania • Kategorie: Sonstiges 2 Kommentare »

Herbst im Gemüt oder: Auch mal an das Ende denken…

Vielleicht ist es die herbstliche Stimmung, die mich im Moment auf traurige Gedankenwege führt. Aber ich denke, hin und wieder ist es auch mal wichtig, sich damit zu befassen, dass der Tag kommen wird, wo man Abschied nehmen muss von seinem Pferd.

Ich erwische mich immer wieder dabei, wie ich bei solchen Gedanken oder auch, wenn ein Gespräch auf dieses Thema zusteuert, ganz schnell dicht mache. Zu groß ist der Schmerz, zu unvorstellbar das Loch, dass da gerissen werden wird.

Und doch,… manchmal lasse ich den Gedanken eben auch bewusst zu. Erlaube mir, zu überlegen, was ich dann tun werde, gleichsam um ein bisschen zu „üben“. Ich habe keine Ahnung, wie es überstehen soll, wenn einer meiner Jungs nicht mehr sein wird, aber es wird weitergehen, irgendwie. Und in aller Angst vor dem Verlust, spendet mir das dann etwas Trost.

Im Alltag schenkt mir der Gedanke an die Endlichkeit immer wieder die Möglichkeit, das Zusammensein mit meinen Jungs in vollen Zügen zu genießen. Denn ich denke, dass wir Menschen dazu neigen, all das, was „da“ ist, auch schnell als selbstverständlich zu nehmen. Wenn wir dann aber mitbekommen, wie z.B. ein Pferd einer Freundin eingeschläfert werden musste, wird einem plötzlich sehr bewusst, dass kein Augenblick mit unseren Tieren selbstverständlich ist, sondern dass jeder von ihnen ein Geschenk ist.

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Mögen noch viele, viele, viele solcher Geschenke folgen.

5. September 2008 von Tania • Kategorie: Sonstiges 3 Kommentare »

7 Tage hat die Woche – eine Lernwoche bei Babette hat mehr

Sieben Tage waren die Jungs und ich bei Babette.

Es waren ereignisreiche, spannende, aufwühlende und lehrreiche Tage. Gefühlt dauerte die Zeit deutlich länger, denn wir haben nun Stoff zum Nacharbeiten für viele weitere Wochen. Die Intensität solch einer Lernwoche ermöglicht es, noch einmal ganz anders an bestimmten Knackpunkten zu arbeiten.

Ich werde hier in meinem Blog noch über etliche Erkenntnisse berichten, die ich in dieser Woche gewonnen habe. Fürs Erste möchte ich ein kleines Fazit ziehen.

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8. August 2008 von Tania • Kategorie: Sonstiges 6 Kommentare »

Die Sache mit dem Gruppendruck

Babette und ich denken ja viel darüber nach, warum in der Pferdewelt manches so schief läuft. Eine Ursache besteht meiner Ansicht nach in dem Phänomen “Gruppendruck”: Vieles wird gemacht, weil die anderen es auch so machen und weil man schnell zum Außenseiter wird, wenn man auffällt. Dann wird gelästert und gelacht, etwas, das die wenigsten von uns mögen.

Leute, die ihre Pferde in Eigenregie halten, haben es in dieser Hinsicht wahrscheinlich einfacher. Sie sind zwar auf sich gestellt, aber haben viel weniger Druck von außen als Reiter/innen, die in einer Reitschule oder in einem Verein sind. Je mehr Leute da sind, desto schwieriger scheint es oft, die eigenen Entscheidungen nicht in Hinblick auf die lästernden Leute am Hallenrand oder auf den Reitlehrer zu treffen, der gerade in der Halle reitet.

Ich weiß noch sehr genau, wie ich reiten lernte. Es war ein kleiner Stall in einem Berliner Außenbezirk. “Pferdegerecht” war damals noch ein Fremdwort und so lernte ich sehr viel Schlimmes kennen und leider auch selbst zu tun – und genau dazu wurde man dann auch immer wieder ermuntert. Bis zum heutigen Tag versuche ich mich von den Automatismen zu befreien, die sich damals als Kind in mein Hirn brannten, wie z.B. “Setz dich durch, der veräppelt dich nur!” oder “Der braucht mal ordentlich eins mit der Gerte.” oder “Da musst du nur mal kräftig zulangen, dann weiß er, wo es langgeht.” usw.
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11. Juli 2008 von Tania • Kategorie: Sonstiges 17 Kommentare »

Eine schöne Entwicklung

Mein Youngster ist nun schon zwei Jahre bei mir. Und in diesen zwei Jahren ist viel passiert. Von einem kleinen Wildling, der außer Halftern kaum etwas kannte, der trat und biss und alles andere als kooperativ war, entwickelte er sich zu einem schon recht gut erzogenen kleinen Haflinger, der inzwischen exzellent zu führen ist, der geritten wird, der Handarbeit, Longe und Doppellonge kennt und schon so manches Kunststückchen kann.

Was mich aber am allermeisten freut, ist Folgendes: Der kleine Kerl war noch bis vor kurzem ziemlich launisch. Keinesfalls davon überzeugt, dass meine Ideen “gute Ideen” sind, war er oft erstmal grundsätzlich gegen alles. Oft beobachtete ich ihn, wie er mit einem wirklich grimmigen Gesicht im Auslauf stand, einfach so. Fehlte nur noch die schwarze Wolke über dem Kopf.
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13. Juni 2008 von Tania • Kategorie: Sonstiges 1 Kommentar »

Zum Genießen: ein Genießer

Heute mal kein Tipp, keine Anleitung und keine Frage – sondern einfach nur ein genießendes Pferd. Ich kenne wirklich kein anderes Pferd, das seine Möhren mit so viel Hingabe frisst, wie Aramis:

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2. Mai 2008 von Tania • Kategorie: Sonstiges 3 Kommentare »

Wie schnell man Fortschritte machen kann…

Im Vorfeld unseres Lernurlaubs bei Babette machte ich mir schon so meine Gedanken, wie viel das eigentlich bringen würde. 5 Tage sind ja nicht viel…

Da habe ich mich wirklich gründlich getäuscht, denn ich hätte nie gedacht, wie groß die Fortschritte selbst in kürzester Zeit sein können, wenn man mit Methoden arbeitet, die für die Pferde verständlich und hilfreich sind!

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4. April 2008 von Tania • Kategorie: Sonstiges 3 Kommentare »

Ein Lernurlaub für uns drei

Letzte Woche waren die Jungs auf Reisen! Und zwar ging es für eine intensive Lernwoche zu Babette.

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2. April 2008 von Tania • Kategorie: Sonstiges 0 Kommentare »

Eine kurze Vorstellung der Jungs

portraitar Damit Ihr wisst, über wen ich hier eigentlich schreibe, folgt hier eine kurze Vorstellung der Jungs:

Aramis bekam ich im Sommer 1999, damals siebenjährig. Ich hatte vor allem ein verlässliches, nettes Geländepferd gesucht, einen Kumpel eben. In der Bahn konnte er nicht viel, bevorzugt war er im Stechtrab und Schweinsgalopp unterwegs. Aber er war – und ist – eine Seele von Pferd, grundehrlich, motiviert und nervenstark. Er muss leider vorher schon viel Mist erlebt haben, da ihm z.B. das Gebiss großen Stress bereitete und er dazu neigte, sich in die Brust zu beißen.

Über die Jahre habe ich ihn mit der Hilfe meiner damaligen Reitlehrerin immer besser ausgebildet (erst „normal“, dann nach Philippe Karl). Und wir kamen richtig gut voran. 2004 bin ich umgezogen und habe hier dann erst einmal allein in der Bahn weitergemacht und bin da leider etwas übers Ziel hinaus geschossen. Von einem Tag auf den anderen verweigerte er die Mitarbeit in der Bahn. Ausreiten, longieren und Handarbeit gingen aber immer noch. Ich habe das „Nein“ meines Pferdes angenommen und wir sind in dieser Zeit vor allem im Gelände unterwegs gewesen. Dort habe ich mir mit ihm erarbeitet, auch mal ohne Kopfstück unterwegs zu sein und ich habe das freie Arbeiten kennen und lieben gelernt.

Seit Sommer diesen Jahres lernte ich Babette kennen und sie ermutigte mich, das Bahnreiten doch wieder anzugehen. Gemeinsam mit ihr konnten wir den Bahnarbeits-Knoten sehr schnell lösen und er ist jetzt wieder ganz der Alte – hoch motiviert, er strengt sich unheimlich an und läuft wieder wunderwunderschön. Meine Aufgabe besteht nun vor allem darin, achtsam zu sein und ihn nicht wieder zu überfordern. Ich gestalte unser Programm sehr vielfältig: Ausritte, mal lang und mit Tempo, mal bummelnd und entspannt, Arbeit in der Bahn mit und ohne Sattel, mit und ohne Gebiss, auch mal mit Dualaktivierung, mal mit Stangen, Longieren, Doppellonge, Handarbeit, Langzügelarbeit, Freiarbeit, Freispringen und auch Zirkuslektionen. So kommt keine Langeweile auf.

Meine Ziele für Aramis bestehen im Wesentlichen darin, dafür zu sorgen, dass er gesund und gut läuft. Gebäudebedingt bringt er einge Problemfelder mit, aber an denen lässt sich gut arbeiten. Gleichzeitig möchte ich lernen, behutsam mit seiner Motivation umzugehen – sie also schon auch zu nutzen, aber eben nicht mehr auszunutzen. Das ist manchmal nicht so einfach, wenn er so vieles anbietet.

portraitanAnthony kam im Sommer 2006 als Gefährte für Aramis zu uns, nachdem sein Herzenskumpel wegkam. Es war immer schon ein Traum von mir gewesen, selbst ein Jungpferd auszubilden, so entschied ich mir für den dreijährigen Anthony. Oder vielleicht entschied er sich auch für mich, denn von 30, 40 Jungpferden blieb er bei uns stehen, als alle anderen wieder ihren Dingen nachgingen.

Da ich ihn wirklich direkt aus der Jungpferdherde zu mir holte, war so gut wie roh. Gerade mal halfterführig (zumindest solange alles in seinem Sinn war), sonst war da nicht viel. Die ersten Monate bestanden in der Eingewöhnung und Grunderziehung (also: nicht beißen, nicht treten, mich nicht über den Haufen rennen oder durch die Gegend ziehen usw.). Hier habe ich vor allem die Freiarbeit genutzt, um eine beidseitige Vertrauensbasis aufzubauen.

Zum Winter 2006 hin fing ich dann mit Longieren und ein bisschen Handarbeit an und legte auch schon mal ein Pad oder einen Sattel drauf. Ende Januar 2007 saß ich zum ersten Mal auf dem Kleinen, das hatte sich spontan ergeben. Im Mai fing ich etwas systematischer mit dem Anreiten an, manches ging super, anderes nicht so, aber ich denke, das ist normal. Babette hilft mir tatkräftig bei der Ausbildung, wobei ich zur Zeit noch immer vor allem vom Boden aus mit ihm arbeite. Er ist gerade offenbar mitten in der Pubertät, da hat es nicht allzu viel Sinn, sich auf jeden Streit einzulassen. Auch für ihn gestalte ich das Programm abwechslungsreich: Freiarbeit, Handarbeit, Longieren, Stangentraining, Dualaktivierung an der Longe, hin und wieder auch mal reiten (bisher Schritt und Trab, Bahnfiguren, erste Seitengänge), Spazieren gehen, Freispringen und so nette Sachen wie “Luftballons zerknallen” oder mit dem Gymnastikball spielen. Er ist ein wirklich cooler kleiner Kerl.

Es freut mich sehr, dass er sich langsam vom öfter mal schlecht gelaunten Teenager zu einem fröhlichen Pferdchen entwickelt. Häufig konnte ich ihm seine schlechte Laune schon von weiten ansehen, was aber immer seltener vorkommt. Vielleicht merkt er langsam, dass ich doch auch ein bisschen Unthaltungspotential zu bieten habe :-)

8. März 2008 von Tania • Kategorie: Sonstiges 12 Kommentare »

Ich bin Tania Konnerth und das sind meine beiden Hafis:

Mein Großer: Aramis, geb. 1992
Mein Kleiner: Anthony, geb. 2003

Aramis ist seit 1999 bei mir, Anthony seit 2006. Hier stelle ich die beiden vor und in diesem Blog berichte ich über das Lernen mit und von meinen Pferden und über unsere Entwicklung.

Ich bin Autorin und habe zusammen mit Babette verschiedene Selbstlernmedien erstellt.

Was ich sonst noch mache, ist auf www.taniakonnerth.de nachzulesen.