Tanias Hafi-Blog : Kategorie ‘Ausrüstung‘

Hier berichtet Tania Konnerth regelmäßig über Ideen und Erkenntnisse aus der Aus- und Weiterbildung ihrer beiden Haflinger. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt – klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link “Den ganzen Beitrag lesen”.

Gedanken zur Ausrüstung

In der letzten Woche machte ich mir Gedanken zum Wesen Pferd und schrieb darüber, dass wir aus meiner Sicht von einer falschen Grundannahme ausgehen: nämlich dass Pferde gefährlich sind, wenn wir sie nicht ständig kontrollieren und beherrschen.

Diese Tatsache zeigt sich sehr deutlich in der Ausrüstung – die ganz oft zur Aufrüstung wird. Wenn man sich mal umschaut, was im Pferdebereich angeboten und gekauft wird, sollte man meinen, Reiter/innen ziehen in den Krieg. Ein übertriebendes Bild? Ich finde nicht, wenn ich mal so aufzähle:

  • Scharfe Gebisse mit fiesen Hebelwirkungen.
  • Riemen, die Mäuler zuschnüren.
  • Hilfszügel, die Köpfe justieren oder Zügeleinwirkungen verstärken.
  • Sporen, die pieksen.
  • Gerten und Peitschen, die schlagen.
  • Kappzäume mit Metallzacken.
  • Halfter aus dünnen Plastikschnüren, die scharf sind.
  • Und anderes mehr.

Ich habe früher sehr viel für meine Pferde eingekauft. Ich habe zwar nicht alles mitgemacht, aber auch bei mir fanden sich Ausbinder, scharfe Gebisse, Sporen und dergleichen mehr. “Wenn man sie gekonnt und behutsam genug einsetzt, dann tun all diese Mittel nicht weh, sondern dienen der Verfeinerung der Hilfengebung.” – das habe ich mir immer selbst gesagt (oder besser gesagt schön geredet…). (weiterlesen…)

10. März 2011 von Tania • Kategorie: Ausrüstung 12 Kommentare »

Eine tolle Sache: Pylonen!

Wenn man mich fragt, was ich als Anschaffung zum Reiten und für die Bodenarbeit empfehlen würde, dann sind das Pylonen! Und zwar acht, besser noch zwölf Stück. Empfehlenswert sind Pylonen aus einem festen, aber flexiblen Material, die nicht zerbrechen, sondern nachgeben, wenn das Pferd einmal drauftreten sollte. Eine Höhe von 50 cm. hat sich hier gut bewährt.

Pylonen gehören deshalb zu meinem liebsten Utensilien, weil man mit ihnen sehr viel Sinnvolles machen kann!

Zum Reiten kann man sie bestens dafür nutzen, eine Einheit abwechslungsreich zu gestalten. Wenn ich z.B. vier oder fünf Pylonen auf der Mittellinie verteile, kann ich

  • Slalom um die Pylonen reiten,
  • ich kann von der Mittellinie aus Volten um jede Pylone reiten,
  • ich kann eine Volte um jede Pylone reiten und dann auf der Mittellinie bis zur nächsten Pylone im Schulterherein gehen.

Um das zu illustrieren, habe ich hier ein kleines Video von Anthony und mir für Euch.

pylonen.jpg

Babette hatte uns diese Übungen vorgeschlagen und, wie Ihr sehen könnte, klappt es selbst beim ersten Mal ziemlich gut.
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29. Oktober 2009 von Tania • Kategorie: Ausrüstung 11 Kommentare »

Und noch ein Gebiss: das merothische Ledergebiss

Nun habe ich hier inzwischen fast alle Zäumungen, die ich für meine Pferde nutze, vorgestellt, aber eines fehlt noch: und das ist das merothische Ledergebiss.

So sieht es aus:

ledergebiss2.jpg

Mit diesem Gebiss bin ich Aramis, der ja sehr heikel mit Gebissen ist, viele Jahre geritten und er schien damit von allen Gebissen am besten zu laufen.

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26. März 2009 von Tania • Kategorie: Ausrüstung 15 Kommentare »

Vorgestellt: Die Schenkel- bzw. Knebeltrense

Auf manchen Bildern in meinem Blog ist zu sehen, dass ich, wenn ich eine Trense benutze, eine so genannte „Schenkel-“ oder „Knebeltrense“ nehme:

knebel1.jpg

knebel2.jpg

Dieses Gebiss ist immer wieder für besorgte Fragen gut, denn die langen Metallschenkel wirken offenbar auf viele Leute recht martialisch. Wer sich mit diesem Gebiss noch nicht befasst hat, nimmt deshalb manchmal (vor)schnell an, dass es sich hier um eine scharfe Zäumung handelt.

Ich denke, hier tut ein bisschen Aufklärung gut :-)
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8. Januar 2009 von Tania • Kategorie: Ausrüstung 20 Kommentare »

Kleine und subjektive Kunde der gebisslosen Zäumungen

Im letzten Beitrag schrieb ich schon ein bisschen über das gebisslose Reiten. Da ich in diesem Bereich schon einiges ausprobiert habe, möchte ich hier einfach mal über meine Erfahrungen berichten und aufzeigen, für welche Einsatzgebiete ich welche Zäumungen sinnvoll finde.Auf den folgenden Bildern seht ihr einmal das merothische Reithalfter (links) und ein mechanisches Hackamore (rechts).

gebisslose.jpg

Mit beiden Zäumungen bin ich Aramis ein ganzes Weilchen geritten.
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28. November 2008 von Tania • Kategorie: Ausrüstung 27 Kommentare »

Passt der Sattel? Der Knetpad-Test

Einen passenden Sattel zu finden, gehört wohl zu den schwierigsten Herausforderungen eines Pferdebesitzers. Dabei besteht das größte Problem darin, dass wir die Passform eines Sattels vor allem durch das Anschauen überprüfen müssen, dass aber das Pferd den Sattel fühlt und uns nicht sagen kann, ob er drückt oder kneift.

Wird ein Sattel durch einen guten Sattler angepasst, ist die Chance recht hoch, dass der Sattel zu diesem Zeitpunkt gut passt. Da sich aber die Muskulatur des Pferdes verändern kann, heißt es leider nicht, dass der Sattel auch nach einer Weile noch wirklich passt. Und leider merkt man oft erst, dass der Sattel nicht mehr passt, wenn das Pferd Schmerzen zeigt oder gar die Muskulatur weggedrückt wird.

Was kann man also als Laie tun, um einigermaßen sicherzustellen, dass das nicht passiert?

Eine Möglichkeit, zu überprüfen, ob ein Sattel drückt, sind so genannte „Impression-Pads“. Diese sind mit einer speziellen Masse gefüllt, die sich bei Druck verschiebt, so dass man nach dem Reiten sehen kann, ob ein Sattel Druckspitzen (also Stellen, wo der Druck zu groß wird und damit Schmerzen bereiten kann) macht. Solche Pads sind leider sehr teuer.

Nun gibt es aber findige Leute, die auf tolle Ideen kommen. Dazu gehört Carola von www.kaltblutpower.de. Sie hat eine kostengünstige und hoch funktionale Möglichkeit ausgetüftelt, wie man austesten kann, ob ein Sattel an bestimmten Stellen zu viel Druck ausübt – und zwar mit ihrem „Carola-Pad“, einem selbst gemachten Knetpad.
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24. September 2008 von Tania • Kategorie: Ausrüstung 4 Kommentare »

Ich bin Tania Konnerth und das sind meine beiden Hafis:

Mein Großer: Aramis, geb. 1992
Mein Kleiner: Anthony, geb. 2003

Aramis ist seit 1999 bei mir, Anthony seit 2006. Hier stelle ich die beiden vor und in diesem Blog berichte ich über das Lernen mit und von meinen Pferden und über unsere Entwicklung.

Ich bin Autorin und habe zusammen mit Babette verschiedene Selbstlernmedien erstellt.

Was ich sonst noch mache, ist auf www.taniakonnerth.de nachzulesen.