<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Tanias Hafi-Blog &#187; Ausrüstung</title>
	<atom:link href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/category/ausrustung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog</link>
	<description>Hier berichtet Tania Konnerth regelmäßig über Ideen und Erkenntnisse aus der Aus- und Weiterbildung ihrer beiden Haflinger.  HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt - klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link "Den ganzen Beitrag lesen".</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 02:56:15 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Gedanken zur Ausrüstung</title>
		<link>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2011/03/10/gedankenzurausruestung/</link>
		<comments>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2011/03/10/gedankenzurausruestung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 02:46:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/?p=1118</guid>
		<description><![CDATA[In der letzten Woche machte ich mir Gedanken zum Wesen Pferd und schrieb darüber, dass wir aus meiner Sicht von einer falschen Grundannahme ausgehen: nämlich dass Pferde gefährlich sind, wenn wir sie nicht ständig kontrollieren und beherrschen.
Diese Tatsache zeigt sich sehr deutlich in der Ausrüstung &#8211; die ganz oft zur Aufrüstung wird. Wenn man sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2011/03/03/das-bose-wesen-pferd/" target="_blank">In der letzten Woche</a> machte ich mir Gedanken zum Wesen Pferd und schrieb darüber, dass wir aus meiner Sicht von einer falschen Grundannahme ausgehen: nämlich dass Pferde gefährlich sind, wenn wir sie nicht ständig kontrollieren und beherrschen.</p>
<p>Diese Tatsache zeigt sich sehr deutlich in der Ausrüstung &#8211; die ganz oft zur Aufrüstung wird. Wenn man sich mal umschaut, was im Pferdebereich angeboten und gekauft wird, sollte man meinen, Reiter/innen ziehen in den Krieg. Ein übertriebendes Bild? Ich finde nicht, wenn ich mal so aufzähle:</p>
<ul>
<li>Scharfe Gebisse mit fiesen Hebelwirkungen.</li>
<li>Riemen, die Mäuler zuschnüren.</li>
<li>Hilfszügel, die Köpfe justieren oder Zügeleinwirkungen verstärken.</li>
<li>Sporen, die pieksen.</li>
<li>Gerten und Peitschen, die schlagen.</li>
<li>Kappzäume mit Metallzacken.</li>
<li>Halfter aus dünnen Plastikschnüren, die scharf sind.</li>
<li>Und anderes mehr.</li>
</ul>
<p>Ich habe früher sehr viel für meine Pferde eingekauft. Ich habe zwar nicht alles mitgemacht, aber auch bei mir fanden sich Ausbinder, scharfe Gebisse, Sporen und dergleichen mehr. <em>&#8220;Wenn man sie gekonnt und behutsam genug einsetzt, dann tun all diese Mittel nicht weh, sondern dienen der Verfeinerung der Hilfengebung.&#8221;</em> &#8211; das habe ich mir immer selbst gesagt (oder besser gesagt schön geredet&#8230;). <span id="more-1118"></span></p>
<p>Heute sehe ich das anders. All diese Hilfsmittel haben mich in die falsche Richtung gehen lassen. Sie haben mich in dem Gedankengang unterstützt, dass ich mein Pferd dazu bringen muss, zu tun was ich will &#8211; notfalls eben mit Mitteln, die meinen Wunsch verdeutlichen (und damit zum Befehl machen).</p>
<p>Heute ist mein Sattelschrank deutlich leerer und ich habe lange nichts mehr Neues gekauft. Heute kann ich auf immer mehr Hilfsmittel verzichten. Heute arbeite ich lieber mit meinem Pferd gemeinsam als dass ich auf Hilfsmittel setze. Klar, ich muss noch immer aufpassen, nicht wieder in alte Verhaltensmuster zu fallen, aber das gelingt mir immer öfter. Und damit erreiche ich heute viel effektiver die Ziele, die ich eigentlich auch schon ursprünglich verfolgt habe:</p>
<ul>
<li>Hilfen verfeinern und reduzieren,</li>
<li>eine harmonische Kommunikation,</li>
<li>motivierte Pferde</li>
<li>und beidseitige Freude am gemeinsamen Tun.</li>
</ul>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2011/01/ausr1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1119" title="ausr1" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2011/01/ausr1.jpg" alt="" width="403" height="285" /></a></p>
<p>Und wenn ich mir diese Ziele anschaue, dann frage ich mich wirklich, wie ich je darauf kommen konnte, sie mit Gewalt und Zwang erreichen zu können&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2011/03/10/gedankenzurausruestung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine tolle Sache: Pylonen!</title>
		<link>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2009/10/29/eine-tolle-sache-pylonen/</link>
		<comments>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2009/10/29/eine-tolle-sache-pylonen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 02:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2009/10/29/eine-tolle-sache-pylonen/</guid>
		<description><![CDATA[Wenn man mich fragt, was ich als Anschaffung  zum Reiten und für die Bodenarbeit empfehlen würde, dann sind das Pylonen! Und zwar acht, besser noch zwölf Stück. Empfehlenswert sind Pylonen aus einem festen, aber flexiblen Material, die nicht zerbrechen, sondern nachgeben, wenn das Pferd einmal drauftreten sollte. Eine Höhe von 50 cm. hat sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man mich fragt, was ich als Anschaffung  zum Reiten und für die Bodenarbeit empfehlen würde, dann sind das Pylonen! Und zwar acht, besser noch zwölf Stück. Empfehlenswert sind Pylonen aus einem festen, aber flexiblen Material, die nicht zerbrechen, sondern nachgeben, wenn das Pferd einmal drauftreten sollte. Eine Höhe von 50 cm. hat sich hier gut bewährt.</p>
<p>Pylonen gehören deshalb zu meinem liebsten Utensilien, weil man mit ihnen sehr viel Sinnvolles machen kann!</p>
<p>Zum Reiten kann man sie bestens dafür nutzen, eine Einheit abwechslungsreich zu gestalten. Wenn ich z.B.  vier oder fünf Pylonen auf der Mittellinie verteile, kann ich</p>
<ul>
<li>Slalom um die Pylonen reiten,</li>
<li>ich kann von der Mittellinie aus Volten um jede Pylone reiten,</li>
<li>ich kann eine Volte um jede Pylone reiten und dann auf der Mittellinie bis zur nächsten Pylone im Schulterherein gehen.</li>
</ul>
<p>Um das zu illustrieren, habe ich hier ein <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/img/videos/pylonen.php" target="_blank">kleines Video</a> von Anthony und mir für Euch.</p>
<p align="center"> <img src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2009/10/pylonen.jpg" alt="pylonen.jpg" /></p>
<p>Babette hatte uns diese Übungen vorgeschlagen und, wie Ihr sehen könnte, klappt es selbst beim ersten Mal ziemlich gut.<br />
<span id="more-560"></span></p>
<p>Man kann die Pylonen natürlich auch anders in der Halle verteilen, z.B. um die Ecken zu markieren und sauber durch sie zu reiten. Oder man nutzt sie für einfache Schlangenlinien an der langen Seite, indem man paarweise zwei aufstellt und genau da durchreitet. Demnächst zeige ich euch noch zwei weitere Aufbaumöglichkeiten zum Reiten mit Pylonen.</p>
<p>Pylonen sind aber auch beim Longieren eine feine Sache. Da man sie z.B. gut als so genannte &#8220;innere Bande&#8221; nutzen kann, wenn das Pferd dazu neigt, auf die innere Schulter zu fallen (mehr dazu finden Sie in unserem <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/3/shop/longenkurs.php" target="_blank">Longenkurs</a>). Hier mal ein Foto, wie das dann aussieht:</p>
<p align="center"><img src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2009/10/pylonen_longieren.jpg" alt="pylonen_longieren.jpg" /></p>
<p>Und auch sonst sind Pylonen beim Longieren nützlich, da man so schön die Feinarbeit an Hilfen:</p>
<p align="center"> <img src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2009/10/pylonen_longe2.jpg" alt="pylonen_longe2.jpg" /></p>
<p>&#8230;und das Verschieben von Volten üben kann:</p>
<p align="center"> <img src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2009/10/pylonen_longe.jpg" alt="pylonen_longe.jpg" /></p>
<p>Eine kleine, persönliche Spezialität ist dann noch der Einsatz bei der Freiarbeit:</p>
<p align="center"> <img src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2009/10/pylonen_frei.jpg" alt="pylonen_frei.jpg" /></p>
<p>Und, last but not least: man kann auch richtig schön Blödsinn damit machen <img src='http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p align="center"> <img src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2009/10/pylonen_spiel.jpg" alt="pylonen_spiel.jpg" /></p>
<p>Vielfältiger geht es kaum, oder?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2009/10/29/eine-tolle-sache-pylonen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Und noch ein Gebiss: das merothische Ledergebiss</title>
		<link>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2009/03/26/und-noch-ein-gebiss-das-merothische-ledergebiss/</link>
		<comments>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2009/03/26/und-noch-ein-gebiss-das-merothische-ledergebiss/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 02:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2009/03/26/und-noch-ein-gebiss-das-merothische-ledergebiss/</guid>
		<description><![CDATA[Nun habe ich hier inzwischen fast alle Zäumungen, die ich für meine Pferde nutze, vorgestellt, aber eines fehlt noch: und das ist das merothische Ledergebiss.
So sieht es aus:
 
Mit diesem Gebiss bin ich Aramis, der ja sehr heikel mit Gebissen ist, viele Jahre geritten und er schien damit von allen Gebissen am besten zu laufen.
Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun habe ich hier inzwischen fast alle Zäumungen, die ich für meine Pferde nutze, vorgestellt, aber eines fehlt noch: und das ist das merothische Ledergebiss.</p>
<p>So sieht es aus:</p>
<p align="center"> <img src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2009/01/ledergebiss2.jpg" alt="ledergebiss2.jpg" /></p>
<p>Mit diesem Gebiss bin ich Aramis, der ja sehr heikel mit Gebissen ist, viele Jahre geritten und er schien damit von allen Gebissen am besten zu laufen.</p>
<p><span id="more-318"></span>Das Schöne an diesem Gebiss ist, dass es sehr mild ist. Auch hat es vor allem im Winter den Vorteil, nicht kalt zu sein. Von der Pflege her habe ich meines nach dem Kauf einmal kurz in Pflanzenöl eingeweicht und dann gut mit heißem Wasser ausgewaschen. Nach dem Reiten spüle ich das Gebiss ganz normal ab. Wenn man es selten benutzt, wird das Gebiss recht hart, was sich aber leicht beheben lässt, wenn man das Gebiss vor dem Reiten kurz mit warmen Wasser abspült. Im Winter sollte man das Gebiss lieber im Warmen aufbewahren, da es sonst &#8211; wie andere Ledergegenstände auch &#8211; zu schimmeln beginnen kann.</p>
<p>Bekannt ist dieses Gebiss vor allem deshalb geworden, weil man es theoretisch ohne Kopfstück nutzen kann (allerdings nur bei Pferden mit einer ausreichend langen Maulspalte, sonst besteht die Gefahr, dass die Pferde das Gebiss einfach ausspucken). Es hat einen Kinnriemen, mit dem man das Gebiss locker befestigen kann, aber nicht alle Pferde mögen diese Verschnallung unterm Kinn. Hier also bitte sehr behutsam sein und das Gebiss nicht festzurren, da sonst die empfindliche Zunge gequetscht wird.</p>
<p>Mir wurde auch schon berichtet, dass manche Pferde ein solches Gebiss durchbeißen. Ich selbst habe das bisher nicht erlebt, obwohl Aramis durchaus kauaktiv ist (leider eben oft ein Stresskauen, weshalb ich inzwischen so gut wie nur noch gebisslos reite).</p>
<p>Ich habe das Gebiss für alle Gelegenheiten genutzt &#8211; zum Ausreiten, Dressurreiten und z.B. auch für die Arbeit am langen Zügel:</p>
<p align="center"> <img src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2009/01/ledergebiss3.jpg" alt="ledergebiss3.jpg" /></p>
<p>Wer kennt dieses Gebiss und welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2009/03/26/und-noch-ein-gebiss-das-merothische-ledergebiss/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>15</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vorgestellt: Die Schenkel- bzw. Knebeltrense</title>
		<link>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2009/01/08/vorgestellt-die-schenkel-bzw-knebeltrense/</link>
		<comments>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2009/01/08/vorgestellt-die-schenkel-bzw-knebeltrense/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 02:27:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2009/01/08/vorgestellt-die-schenkel-bzw-knebeltrense/</guid>
		<description><![CDATA[Auf manchen Bildern in meinem Blog ist zu sehen, dass ich, wenn ich eine Trense benutze, eine so genannte „Schenkel-“ oder „Knebeltrense“ nehme:
 
 
Dieses Gebiss ist immer wieder für besorgte Fragen gut, denn die langen Metallschenkel wirken offenbar auf viele Leute recht martialisch. Wer sich mit diesem Gebiss noch nicht befasst hat, nimmt deshalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf manchen Bildern in meinem Blog ist zu sehen, dass ich, wenn ich eine Trense benutze, eine so genannte „Schenkel-“ oder „Knebeltrense“ nehme:</p>
<p align="center"> <img src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2008/10/knebel1.jpg" alt="knebel1.jpg" /></p>
<p align="center"> <img src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2008/10/knebel2.jpg" alt="knebel2.jpg" /></p>
<p>Dieses Gebiss ist immer wieder für besorgte Fragen gut, denn die langen Metallschenkel wirken offenbar auf viele Leute recht martialisch. Wer sich mit diesem Gebiss noch nicht befasst hat, nimmt deshalb manchmal (vor)schnell an, dass es sich hier um eine scharfe Zäumung handelt.</p>
<p>Ich denke, hier tut ein bisschen Aufklärung gut <img src='http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
<span id="more-259"></span></p>
<p>Eine Schenkeltrense ist von ihrer Wirkung im Maul (also auf die Zunge und Laden) identisch mit einer Wassertrense. Die Schenkel aber sorgen für eine weichere Führung des Gebisses an den Maulwinkeln und können so dem Pferd Zügelhilfen verständlicher machen. Darüber hinaus verhindern sie zuverlässig, dass bei eventuellen stärkeren Einwirkungen (wie sie natürlich eigentlich nicht vorkommen sollten!) das Gebiss nicht durchs Maul gezogen werden kann.</p>
<p>Es gibt Schenkeltrensen einfach oder doppelt gebrochen. Über die Wirkung von einfach oder doppelt gebrochenen Gebissen gibt es konträre Diskussionen &#8211; ich nutze ein einfach gebrochenes Gebiss. Von der Gebissstärke her bevorzuge ich dünnere Gebisse, weil in vielen Pferdemäulern eh schon wenig Platz ist. Die Ansicht „dick = weich“ und „dünn = scharf“ in der Wirkung ist meiner Ansicht nach nicht haltbar, da ein Gebiss grundsätzlich immer so scharf ist, wie die Hand, die es führt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2009/01/08/vorgestellt-die-schenkel-bzw-knebeltrense/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>20</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kleine und subjektive Kunde der gebisslosen Zäumungen</title>
		<link>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2008/11/28/kleine-und-subjektive-kunde-der-gebisslosen-zaumungen/</link>
		<comments>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2008/11/28/kleine-und-subjektive-kunde-der-gebisslosen-zaumungen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 02:34:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2008/11/28/kleine-und-subjektive-kunde-der-gebisslosen-zaumungen/</guid>
		<description><![CDATA[Im letzten Beitrag schrieb ich schon ein bisschen über das gebisslose Reiten. Da ich in diesem Bereich schon einiges ausprobiert habe, möchte ich hier einfach mal über meine Erfahrungen berichten und aufzeigen, für welche Einsatzgebiete ich welche Zäumungen sinnvoll finde.Auf den folgenden Bildern seht ihr einmal das merothische Reithalfter (links) und ein mechanisches Hackamore (rechts).
 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2008/11/26/ich-reite-gebisslos-und-das-geht-gut/" target="_blank">Im letzten Beitrag</a> schrieb ich schon ein bisschen über das gebisslose Reiten. Da ich in diesem Bereich schon einiges ausprobiert habe, möchte ich hier einfach mal über meine Erfahrungen berichten und aufzeigen, für welche Einsatzgebiete ich welche Zäumungen sinnvoll finde.Auf den folgenden Bildern seht ihr einmal das merothische Reithalfter (links) und ein mechanisches Hackamore (rechts).</p>
<p align="center"> <img src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2008/10/gebisslose.jpg" alt="gebisslose.jpg" /></p>
<p>Mit beiden Zäumungen bin ich Aramis ein ganzes Weilchen geritten.<br />
<span id="more-266"></span><br />
Das <strong>merothische Reithalfter</strong> ist sehr leicht und mild. Es besteht aus einem Bügel, der auf die Nase des Pferdes wirkt. Die Zügel werden in zwei Riemen gehakt, die unter dem Kinn über Kreuz verlaufen. Bei Zug zieht sich der Bügel auf der Nase zusammen. Die Stoppfunktion ist sehr klar für das Pferd. Weniger klar scheinen aber die seitlichen Impulse anzukommen, so dass ich diese Zäumung für die Dressurarbeit nicht nützlich fand. Ein wirkliches Stellen ist damit kaum möglich.</p>
<p>Das <strong>mechanische Hackamore</strong> gibt es in verschiedenen Ausführungen. Das hier auf dem Foto ist die milde Variante mit einem dicken Ledernasenteil und kurzen Anzügen. Ausführungen mit dünnen Nasenteilen und langen Anzügen können durch die Hebelwirkung so viel Kraft entwickeln, dass man damit einem Pferd den Nasenrücken brechen können soll. Mit so einem Hackamore bin ich nie geritten. Die hier zu sehende milde Version ist nett zum Ausreiten. Man hat hier keine dauerhafte Anlehnung, sondern reitet nur mit Impulsen. Für die Dressurarbeit kann man in einem gewissen Maße auch stellend einwirken, aber ich war damit nicht so ganz glücklich. Ich musste schon manchmal ziemlich stark einwirken, um eine Reaktion zu erzielen.</p>
<p>Die mechanische Hackamore ist nicht zu verwechseln mit der <strong>echten Hackamore</strong>, die aus einem schweren Rohhautring besteht, der auf die Pferdenase einwirkt. Auch mit einem solchen Zaum bin ich bisher noch nicht geritten, aber mit einer ähnlich aufgebauten Hanf-Version davon, die so aussieht:</p>
<p align="center"> <img src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2008/10/hanfbosal.jpg" alt="hanfbosal.jpg" /></p>
<p>Auch diese Zäumung ist vor allem etwas zum Ausreiten, setzt aber ein braves Pferd voraus, das gut zuhört, denn wirklich viel ausrichten kann man mit ihr nicht. Für die stellende Dressurarbeit ist sie gar nicht geeignet.Eine weitere bekannte, gebisslose Zäumung ist das <strong>Sidepull</strong>. Es gibt es in verschiedenen Ausführungen und es ist, je nachdem, ob das Nasenteil aus Leder, aus Rohhaut, aus Sisal o.ä. besteht, unterschiedlich scharf. Hier ist eine kleine Abwandlung vom Sidepull zu sehen &#8211; ein in jeden Zaum einschnallbares Nasenband aus Leder. Das ist sehr mild in der Wirkung, aber es lässt auch leichte, stellende Hilfen zu:</p>
<p align="center"> <img src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2008/10/nasenband.jpg" alt="nasenband.jpg" /></p>
<p>Eine vielfältig zu nutzende gebisslose Zäumung ist der <strong>LG-Zaum</strong> (hieß früher &#8220;Glücksrad&#8221;). Ihn nutze ich sowohl im Gelände als auch für die Dressurarbeit, da er sehr gut auch stellende Impulse zulässt:</p>
<p align="center"> <img src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2008/10/lgzaum.jpg" alt="lgzaum.jpg" /></p>
<p>Und nun interessieren mich natürlich Eure Erfahrungen mit gebisslosen Zäumungen!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2008/11/28/kleine-und-subjektive-kunde-der-gebisslosen-zaumungen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>27</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Passt der Sattel? Der Knetpad-Test</title>
		<link>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2008/09/24/passt-der-sattel-der-knetpad-test/</link>
		<comments>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2008/09/24/passt-der-sattel-der-knetpad-test/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 02:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2008/09/24/passt-der-sattel-der-knetpad-test/</guid>
		<description><![CDATA[Einen passenden Sattel zu finden, gehört wohl zu den schwierigsten Herausforderungen eines Pferdebesitzers. Dabei besteht das größte Problem darin, dass wir die Passform eines Sattels vor allem durch das Anschauen überprüfen müssen, dass aber das Pferd den Sattel fühlt und uns nicht sagen kann, ob er drückt oder kneift.
Wird ein Sattel durch einen guten Sattler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen passenden Sattel zu finden, gehört wohl zu den schwierigsten Herausforderungen eines Pferdebesitzers. Dabei besteht das größte Problem darin, dass wir die Passform eines Sattels vor allem durch das Anschauen überprüfen müssen, dass aber das Pferd den Sattel fühlt und uns nicht sagen kann, ob er drückt oder kneift.</p>
<p>Wird ein Sattel durch einen guten Sattler angepasst, ist die Chance recht hoch, dass der Sattel zu diesem Zeitpunkt gut passt. Da sich aber die Muskulatur des Pferdes verändern kann, heißt es leider nicht, dass der Sattel auch nach einer Weile noch wirklich passt. Und leider merkt man oft erst, dass der Sattel nicht mehr passt, wenn das Pferd Schmerzen zeigt oder gar die Muskulatur weggedrückt wird.</p>
<p>Was kann man also als Laie tun, um einigermaßen sicherzustellen, dass das nicht passiert?</p>
<p>Eine Möglichkeit, zu überprüfen, ob ein Sattel drückt, sind so genannte „Impression-Pads“. Diese sind mit einer speziellen Masse gefüllt, die sich bei Druck verschiebt, so dass man nach dem Reiten sehen kann, ob ein Sattel Druckspitzen (also Stellen, wo der Druck zu groß wird und damit Schmerzen bereiten kann) macht. Solche Pads sind leider sehr teuer.</p>
<p>Nun gibt es aber findige Leute, die auf tolle Ideen kommen. Dazu gehört Carola von <a href="http://www.kaltblutpower.de/selbstgemachtes.htm" target="_blank">www.kaltblutpower.de</a>. Sie hat eine kostengünstige und hoch funktionale Möglichkeit ausgetüftelt, wie man austesten kann, ob ein Sattel an bestimmten Stellen zu viel Druck ausübt &#8211; und zwar mit ihrem „Carola-Pad“, einem selbst gemachten Knetpad.<br />
<span id="more-205"></span></p>
<p>Die Füllung für dieses Pad ist für wenig Geld selbst herzustellen. Das Ganze wird dann in stabile Gefrierbeutel oder extra-starke Auslegfolie gefüllt, mit einem Nudelholz ausgerollt und schon hat man ein exzellentes Messinstrument für Sättel.</p>
<p>Ich selbst habe damit schon verschiedene Sättel ausgetestet.</p>
<p>So sieht das Pad aus (nach einem Test, der positiv ausfiel):</p>
<p><img src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2008/09/carolapad1.jpg" alt="carolapad1.jpg" /></p>
<p>So liegt es auf dem Rücken:</p>
<p><img src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2008/09/carolapad3.jpg" alt="carolapad3.jpg" /></p>
<p>Und hier kann man es unter dem Sattel erkennen:</p>
<p><img src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2008/09/carolapad2.jpg" alt="carolapad2.jpg" /></p>
<p>Nach dem Test hält man es am besten gegen das Licht, dann lassen sich zu dünne Stellen am besten erkennen (wobei hier keine zu sehen sind, durch Druckspitzen weggedrückte Masse sieht man sehr deutlich):</p>
<p><img src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2008/09/carolapad4.jpg" alt="carolapad4.jpg" /></p>
<p>Und wer nun das Rezept für dieses prima Pad haben möchte, geht zu <a href="http://www.kaltblutpower.de/selbstgemachtes.htm" target="_blank">www.kaltblutpower.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2008/09/24/passt-der-sattel-der-knetpad-test/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

