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	<title>Tanias Hafi-Blog</title>
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	<description>Hier berichtet Tania Konnerth regelmäßig über Ideen und Erkenntnisse aus der Aus- und Weiterbildung ihrer beiden Haflinger.  HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt - klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link "Den ganzen Beitrag lesen".</description>
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		<title>Ja- und Nein-Sager</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 02:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verhalten]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einer Weile schrieb ich hier im Blog über Forschungsergebnisse, nach denen auch Tiere in Optimisten und Pessimisten aufteilbar sind. Schon damals konnte ich meine beiden ziemlich gut zuordnen Gerade in der letzten Zeit habe ich den Unterschied wieder sehr deutlich gespürt und möchte heute das Thema noch einmal aufgreifen. Ich unterscheide Pferde für mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2011/01/20/optimist-oder-pessimist/" target="_blank">Vor einer Weile</a> schrieb ich hier im Blog über Forschungsergebnisse, nach denen auch Tiere in Optimisten und Pessimisten aufteilbar sind. Schon damals konnte ich meine beiden ziemlich gut zuordnen <img src='http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Gerade in der letzten Zeit habe ich den Unterschied wieder sehr deutlich gespürt und möchte heute das Thema noch einmal aufgreifen.</p>
<p>Ich unterscheide Pferde für mich inzwischen in Ja-Sager und in Nein-Sager:</p>
<ul>
<li><strong>Ja-Sager</strong> zeichnen sich durch ein offenes Wesen aus. Sie sind grundsätzlich bereit, sich einzulassen und mitzumachen und das selbst dann, wenn sie schon schlechte Erfahrungen gemacht oder wenn sie z.B. Angst haben. In diesen Fällen ist ihr Ja vielleicht zögerlicher, aber sie lassen sich dennoch mit Liebe und Geduld zum Mitmachen verlocken.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Nein-Sager</strong> hingegen sind grundsätzlich erstmal gegen alles, was man an sie heranträgt. <em>&#8220;Bestimmt ist das blöd!&#8221;</em>, scheint der typische Nein-Sager-Gedanke zu sein, wenn man etwas mit diesen Pferden machen will und es ist nicht so leicht und machmal sogar unmöglich, sie vom Gegenteil zu überzeugen. Es sei denn, sie kommen selbst auf eine Idee, DANN sind auch diese Pferde mit Feuer und Flamme dabei.</li>
</ul>
<p>Natürlich gibt es in dieser Aufteilung extreme genauso wie abgeschwächte Typen, aber ich denke, jedes Pferd bringt von seiner Persönlichkeit her eine klare Tendenz mit. Und wie der Zufall es will, habe ich ja je ein solches, ziemlich deutlich ausgeprägtes Exemplar <img src='http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/05/270711_1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2040" title="270711_1" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/05/270711_1.jpg" alt="" width="403" height="267" /></a>Deshalb kann ich auch zum Umgang mit beiden Typen einige Erfahrungen schildern und ich denke, sie können für viele von Euch nützlich sein.</p>
<p><strong><span id="more-2026"></span>Chancen und Herausforderungen mit Ja-Sager-Pferden</strong></p>
<p>Ja-Sager-Pferde sind für uns Menschen eine feine Sache. Sie begrüßen uns mit runden Augen, aufgestellten Ohren und oft auch einem fröhlichen Wiehern oder freundlichen Grummeln. Diese Pferde machen in der Regel fast nie Probleme, sondern tun so ziemlich alles, was man von ihnen will. Sie kommen, wenn man sie ruft und freuen sich, einen zu sehen. Sie lassen sich problemlos zäumen und satteln und in die Halle führen, lernen bereitwillig neue Lektionen und machen klaglos ihren Job.</p>
<p>Aber genau da entsteht auch die Gefahr im Umgang mit diesen Pferden: Ja-Sager-Pferde sind leicht zu überfordern und können schnell zum Opfer menschlichen Ehrgeizes werden. Da sie nicht (oder erst sehr spät) zeigen, wenn ihnen etwas zu viel ist, werden diese Pferde oft über ihr Limit gearbeitet. Sie verlieren dann die Freude und den inneren Antrieb. Diese Pferde funktionieren auch dann noch, aber sie strahlen nicht mehr.</p>
<p>Auch muss man bei diesen Pferden aufpassen, dass man sie pferdegerecht hält und Beschwerden erkennt. Sie geben oft auch dann noch alles, wenn sie schlecht gehalten oder falsch gefüttert werden, wenn sie Schmerzen haben oder krank sind. Hier müssen wir Menschen achtsam genug sein, um die oft nur zaghaften Zeichen zu deuten, mit denen uns solche Pferde zeigen, dass etwas nicht in Ordnung ist.</p>
<p>Ein Ja-Sager-Pferd ist etwas Wundervolles – man fühlt sich geliebt und angenommen, man kann alles Mögliche mit ihnen machen  und ausprobieren. Sie verzeihen Fehler schnell und sind immer bereit, wieder neu anzufangen. Aber genau das führt leider auch oft dazu, dass man sein eigenes Verhalten nicht mehr hinterfragt und zu schnell überzeugt davon ist alles richtig zu machen, auch wenn man auf Irrwegen wandelt. Das Pferd &#8220;funktioniert&#8221; ja, also kann das alles nicht falsch sein, so denkt man schnell und fühlt sich oft auch bei tragischen Fehlgriffen bestätigt.</p>
<p>Meine ganz persönliche Lernaufgabe mit meinem Ja-Sager-Pferd war die, meinen Ehrgeiz in den Griff zu bekommen und meine Taten trotz guter Ergebnisse immer wieder zu hinterfragen. Danke dafür, Aramis, und für Dein Ja, das so groß ist wie die Welt.</p>
<p><strong>Chancen und Herausforderungen mit Nein-Sager-Pferden</strong></p>
<p>Nein-Sager-Pferde erkennt man oft schon an ihrem Gesichtsausdruck: Typisch ist ein verkniffenes Maul und der meist gelangweilte, genervte oder auch grimmige Blick. Die Ohren bei diesen Pferden sind eher nach hinten gerichtet, manchmal auch deutlich angelegt. Solche Pferde kommen selten, wenn man sie ruft, sondern lassen sich bitten. Sie sind neuen Aufgaben gegenüber skeptisch und machen schnell dicht, wenn etwas anstrengend oder schwierig wird und vor allem, wenn sie etwas nicht verstehen. Auf Druck reagieren sie mit Gegendruck oder Verweigerung. Pferde dieses Typs müssen nicht unbedingt schlechte Erfahrungen gemacht haben, aber Pferde können aufgrund schlechter Erfahrungen in ihrem Nein-Sagen bestärkt werden. Je nach Ausprägung sagt ein Nein-Sager-Pferd nur zu bestimmten Aufgaben oder Anforderungen nein oder es stellt immer wieder grundsätzlich alles in Frage.</p>
<p>Nein-Sager-Pferde sind eine echte Aufgabe, denn fast alle Menschen neigen dazu, ein Nein ihres Pferdes persönlich zu nehmen. Auch reagieren viele Menschen auf ein Nein eines Pferdes mit Gewalt und Aggression.</p>
<p>Bei Nein-Sager-Pferden gilt es zu lernen, zwar sich selbst zu reflektieren, aber sich nicht immer von Grund auf in Frage zu stellen. So ein Pferd kann einen so massiv zweifeln lassen, dass man denkt, man sollte die Sache mit den Pferden vielleicht doch aufgeben&#8230;, aber genau darum geht es nicht! Es geht viel mehr zu akzeptieren, dass Pferde eigenständige Persönlichkeiten und keine Maschinen sind. Es gilt, seine Erwartungen an das Pferd anzupassen, aber gleichzeitig darf man auch seine eigene Motivation nicht sofort verlieren, nur weil das Pferd immer nein sagt. Denn gerade durch viel Eigenmotivation und Spaß an der Sache kann man Nein-Sager oft doch noch aus der Reserve locken. Und das ist wichtig, um den Pferd zeigen zu können, dass vieles durchaus Spaß machen kann. Dafür aber muss man eine gewisse Stärke entwickeln, mit der man trotz eines wiederholten Dauer-Neins weiß, dass man sein Bestes tut und es das Pferd bei einem ziemlich gut hat. Bei einem Nein-Sager-Pferd bekommt man darüber hinaus immer wieder die Chance, Aggressionen und Wut-Tendenzen in den Griff zu bekommen, denn, ja, manchmal frustriert ein Dauer-Nein so, dass man richtig sauer wird &#8230;</p>
<p>Mein Nein-Sager-Pferd ist mein Persönlichkeitstrainer, denn er stellt mich immer wieder neu vor die aufgeführten Herausforderungen. Es gibt Tage, an denen zieht mich sein Nein massiv runter und ich weiß inzwischen, dass ich ihm dann einfach nur kurz über die Nase streichle und besser wieder nach Hause fahre. An anderen Tagen lasse ich mich nicht mehr von ihm beeinflussen und dann reicht meine Motivation für beide. Wichtig dabei ist, dass ich nichts zu erzwingen versuche, sondern immer auf Freiwilligkeit setze. Und hin und wieder werde ich dann für all das mit einem Ja-Tag belohnt. Dann ist mein Kleiner wie ausgewechselt und die Sonne geht auf. Danke dafür und für all das Wichtige, das ich mit dir und durch dich lerne, Anthony.</p>
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		<title>Handy-Pferdefotos zum Dritten</title>
		<link>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2013/04/23/handy-pferdefotos-zum-dritten/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 02:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon in Teil 1 und in Teil 2 dieser kleinen Handy-Fotos-Serie habe ich Euch kreative Möglichkeiten gezeigt, Fotos von Euren Pferden (und Euch) zu machen. Nun wird es noch ein bisschen ausgefallener. Oder künstlerischer, wenn man so will. Schwarz-Weiß-Spielereien Mit der Handy-Fotografiererei habe ich Schwarz-Weiß-Bilder wieder neu für mich entdeckt. Wenn ich mit meiner großen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon in <a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2013/04/09/pferdefotos-mit-dem-handy/" target="_blank">Teil 1</a> und in <a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2013/04/16/pferde-handyfotos-die-zweite/" target="_blank">Teil 2</a> dieser kleinen Handy-Fotos-Serie habe ich Euch kreative Möglichkeiten gezeigt, Fotos von Euren Pferden (und Euch) zu machen. Nun wird es noch ein bisschen ausgefallener. Oder künstlerischer, wenn man so will. <img src='http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Schwarz-Weiß-Spielereien</strong></p>
<p>Mit der Handy-Fotografiererei habe ich Schwarz-Weiß-Bilder wieder neu für mich entdeckt. Wenn ich mit meiner großen Kamera unterwegs bin, ziele ich ja gerade auf brillante Farben, aber mit dem iPhone und seinen verschiedenen Apps haben Schwarz-Weiß-Aufnahmen einen besonderen Reiz bekommen. So liebe ich z.B. dieses Bild hier sehr (aufgenommen mit der Hipstamatic-App; eine sehr gute Schwarz-Weiß-App ist aber auch &#8220;Noir&#8221;):</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos5.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1948" title="h_fotos5" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos5.jpg" alt="" width="414" height="414" /></a>Das gestochen scharfe Auge bekommt durch das Monochrome etwas Melancholisches, finde ich.</p>
<p>Und das hier wirkt wie aus einem Fantasyfilm, oder nicht?</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos15.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1949" title="h_fotos15" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos15.jpg" alt="" width="414" height="414" /></a><span id="more-1947"></span>Es gibt auch Apps, mit denen man aus Fotos Zeichnungen machen kann (z.B. PaperCam oder ToonCamera):</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos6.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1953" title="h_fotos6" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos6.jpg" alt="" width="414" height="414" /></a>Schwarz-Weiß regt mich auch immer wieder dazu an, die Motive bewusst schräg zu wählen, wie z.B. auf dem Bild von Buddy zu sehen ist:</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos14.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1950" title="h_fotos14" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos14.jpg" alt="" width="414" height="414" /></a>Zugegeben, das hat schon was Eigenes, aber ein Hingucker ist es allemal.</p>
<p>Ein bisschen gefälliger wird es dann wieder, wenn man Schwarz-Weiß und Farbe kombiniert (Bearbeitung mit Pixlromatic):</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos17.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1952" title="h_fotos17" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos17.jpg" alt="" width="414" height="414" /></a><strong>Oder erst recht bunt!</strong></p>
<p>Als Gegenpol zum Schwarz-Weiß kann man aber mit den Handy- Apps auch nach Herzenslust in den Farbtopf greifen, wie diese beiden Bilder zeigen (bearbeitet mit der App Popsicolor):</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos18.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1954" title="h_fotos18" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos18.jpg" alt="" width="414" height="414" /></a><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos22.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1955" title="h_fotos22" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos22.jpg" alt="" width="414" height="414" /></a>Und richtig schön schräg geht es natürlich auch in Farbe <img src='http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos7.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1956" title="h_fotos7" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos7.jpg" alt="" width="414" height="414" /></a><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos23.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1957" title="h_fotos23" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos23.jpg" alt="" width="414" height="413" /></a>Lust bekommen? Dann legt einfach mal los und probiert aus, was aus Eurem Handy zu holen ist!</p>
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		<title>Pferde-Handyfotos, die zweite</title>
		<link>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2013/04/16/pferde-handyfotos-die-zweite/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 02:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich Euch im letzten Beitrag schon mal einige meiner Lieblingsfilter gezeigt haben, will ich Euch heute Lust auf noch viel kreativere Spielereien machen. Ich entdecke fast täglich neue Möglichkeiten, mit dem Handy Fotos zu machen, lasst Euch dazu inspirieren, es auch zu versuchen! Selbstportraits mit Pferden Eine wirklich schöne Sache bei der Handy-Fotografie ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich Euch im <a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2013/04/09/pferdefotos-mit-dem-handy/" target="_blank">letzten Beitrag</a> schon mal einige meiner Lieblingsfilter gezeigt haben, will ich Euch heute Lust auf noch viel kreativere Spielereien machen. Ich entdecke fast täglich neue Möglichkeiten, mit dem Handy Fotos zu machen, lasst Euch dazu inspirieren, es auch zu versuchen!</p>
<p><strong>Selbstportraits mit Pferden</strong></p>
<p>Eine wirklich schöne Sache bei der Handy-Fotografie ist die, dass man sich damit auch selbst aufnehmen kann. Das gelingt sogar mir mit meinen doch eher kurzen Armen <img src='http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Auf diese Weise gelingen manchmal köstliche Schnappschüsse:</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos20.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1935" title="h_fotos20" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos20.jpg" alt="" width="410" height="410" /></a>Oder auch ganz zart-verspielte Bilder:</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos241.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1939" title="h_fotos24" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos241.jpg" alt="" width="414" height="414" /></a><span id="more-1934"></span><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos16.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1937" title="h_fotos16" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos16.jpg" alt="" width="414" height="410" /></a></p>
<p>Wie Ihr seht, ist es gar nicht wichtig, dass man selbst und das Pferd immer &#8220;ganz&#8221; drauf sind. Gerade in den zufälligen Ausschnitten kann der Reiz bestehen. Für die Bild-Effekte habe ich vor allem die App &#8220;Hipstamatic&#8221; genutzt.</p>
<p><strong>Es kommt nicht aufs Gut-Aussehen an!</strong></p>
<p>Bei den Handy-Fotos kommt es auch viel weniger darauf an, dass man gestylt ist, sondern es ist der Zauber der spontanen Momentaufnahmen, der für mich diese Bilder ausmacht. Ich bin, seit ich mich öfter selbst mit dem Handy fotografiere viel mutiger und lockerer geworden und entdecke so auch an mir selbst immer wieder neue Gesichter und Seiten.</p>
<p>Hier noch eine Collage von den Jungs und mir, die ich sehr gerne mag:</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos11.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1938" title="h_fotos11" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos11.jpg" alt="" width="422" height="322" /></a>Witzig sind auch solche Bilderstreifen, die man eigentlich aus Fotoautomaten kennt (App: Pocketbooth):</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos8.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1941" title="h_fotos8" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos8.jpg" alt="" width="114" height="547" /></a><strong>Die Vielfalt der Möglichkeiten</strong></p>
<p>Und auch in der Weiterbearbeitung solcher Bilder gibt es unendliche Möglichkeiten. Hier mal zwei Beispiele, bei denen ich ein Foto beim Ausreiten von Aramis und meinem Schatten gemacht habe und dieses Foto dann verändert habe (aufgenommen mit der Hipstamatic-App, bearbeitet mit Lenslight und Iris):</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_foto2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1942" title="h_foto2" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_foto2.jpg" alt="" width="414" height="414" /></a><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_foto1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1943" title="h_foto1" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_foto1.jpg" alt="" width="414" height="414" /></a>Auch so kann man schöne Erinnerungen festhalten.</p>
<p>Und im <a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2013/04/23/handy-pferdefotos-zum-dritten/" target="_blank">nächsten Beitrag</a> zeige ich Euch dann noch etwas ausgefallenere Möglichkeiten der Handy-Fotografie. <img src='http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pferdefotos mit dem Handy?!</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 02:16:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Einige von Euch kennen meinen Fotokurs und es sind viele Fotos von mir auf unserer Seite anzuschauen. Normalerweise bin ich dafür mit meiner Nikon D90 unterwegs. Aber erstens hat nicht jeder eine große Kamera mit Objektiven zur Verfügung und zum anderen will man das Riesenteil auch nicht immer mit sich herumschleppen. Ich jedenfalls habe inzwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige von Euch kennen <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/3/shop/fotokurs.php" target="_blank">meinen Fotokurs</a> und es sind viele Fotos von mir auf unserer Seite anzuschauen. Normalerweise bin ich dafür mit meiner Nikon D90 unterwegs. Aber erstens hat nicht jeder eine große Kamera mit Objektiven zur Verfügung und zum anderen will man das Riesenteil auch nicht immer mit sich herumschleppen. Ich jedenfalls habe inzwischen mein Handy als echte Alternative entdeckt! Da ich das Fotografieren mit dem Handy im Kurs nicht behandelt habe, dachte ich mir, schreib ich doch hier ein bisschen was dazu. <img src='http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Erst einmal möchte ich Euch vor allem Ideen und Inspirationen geben, aber vielleicht bekommt Ihr auch Lust auf ausführlichere Darstellungen der einzelnen Foto-Apps, die ich erwähne. Dann schreibt mir einfach!</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos21.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1923" title="h_fotos21" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos21.jpg" alt="" width="410" height="410" /></a><strong>Schlechte Qualität muss nicht sein!</strong></p>
<p>Die Qualität der Handyfotos hängt natürlich durchaus von der Qualität der Kamera im Handy ab. Da gibt es deutliche Unterschiede, aber vor allem mit den so genannten Smart-Phones, für die es z.T. vielfältigste Foto-Apps gibt, kann man wirklich nette Sachen machen.</p>
<p>Im Internet kann man sich umfassend über Erfahrungen und Bewertungen von Handys informieren. Darüber hinaus kann ich Euch empfehlen, einfach mal rumzufragen und mit verschiedenen Handys Fotos zu machen. Ihr werdet schnell herausfinden, mit welchen Ihr Bilder machen könnt, die Euch gefallen.</p>
<p>Ich selbst nutze das iPhone 4S und bin damit mehr als glücklich. Die Kamera finde ich einfach super. Mein schönes Tele vermisse ich zwar, aber gerade was Innenaufnahmen angeht, liefert mir das iPhone oft bessere Ergebnisse als meine große Nikon! Der größte Clou am iPhone sind aber für mich die Apps.</p>
<p><strong><span id="more-1920"></span>Foto-Apps zum Spielen und Staunen</strong></p>
<p>Apps sind Programme, die man sich auf das Handy laden kann. Es gibt sie zu allen möglichen Themen und in allen denkbaren Varianten. Für den Fotobereich gibt es von kleinen spielerischen Effekten bis hin zu ausgefeilten Foto-Bearbeitungsprogrammen alles Mögliche! Manche Apps simulieren, alte Kameras zu sein und produzieren Repro-Bilder. Andere sind darauf ausgerichtet, möglichst gestochen scharfe Bilder zu machen. Wieder andere Programme bieten Effekte, mit denen man Bilder verfremden kann oder aus ihnen abstrakte Kunstwerke zaubern kann.</p>
<p>Es gibt sie teilweise kostenlos (!), die meisten kosten ein, zwei Euro. Günstiger kann man sich die Welt der experimentellen Fotografie kaum erobern. Ich werde Euch hier und in den nächsten zwei Beiträgen einige der vielen, vielen Möglichkeiten vorstellen und hoffe, Euch damit Lust zu machen, selbst kreativ aktiv zu werden <img src='http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Tipp:</strong> Wer kein Handy hat, auf dem solche Apps laufen, kann auch für den Rechner Fotobearbeitungsprogramme kaufen, die ähnliche Möglichkeiten bieten, Bilder zu bearbeiten.</p>
<p><strong>Auf alt gemacht</strong></p>
<p>Eine der für mich schönsten Effekte ist der, auf alt getrimmte Fotos erstellen zu können. Die Bandbreite dessen, was als &#8220;alt&#8221; gilt, ist weit – von Schwarzweiß-Bildern, die wie früheste Aufnahmen anmuten, bis hin zu 70er oder 80er-Jahre-Effekten ist alles möglich. Für diesen Effekt arbeite ich am liebsten mit der App &#8220;Hipstamatic&#8221;, da sie unendliche Kombinationsmöglichkeiten von Filmen und Linsen zur Verfügung stellt.</p>
<p>Dieses Foto liebt Babette zum Beispiel heiß und innig, da sie sich da wie 16 fühlt <img src='http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  (die Farbtemperatur entspricht genau der Bilder, die man damals machte):</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos25.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1924" title="h_fotos25" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos25.jpg" alt="" width="414" height="414" /></a>Und mir geht es mit diesem Foto so, denn von meinen ersten Pferdejahren gibt es Bilder mit genau solch weichen Farben und Lichteinfällen (die ja eigentlich &#8220;Fehler&#8221; waren, heute aber gerade den Charme solcher Fotos ausmachen):</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos12.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1925" title="h_fotos12" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos12.jpg" alt="" width="414" height="414" /></a>Hier noch ein paar Beispiele für Retro-Filter:</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos9.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1927" title="h_fotos9" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos9.jpg" alt="" width="414" height="414" /></a><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos10.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1928" title="h_fotos10" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos10.jpg" alt="" width="414" height="414" /></a><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos19.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1929" title="h_fotos19" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos19.jpg" alt="" width="414" height="414" /></a><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos13.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1930" title="h_fotos13" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos13.jpg" alt="" width="414" height="414" /></a>Ihr seht, wie unterschiedlich die Anmutungen sein können! Weitere gute Apps, mit denen man Fotos auf alt trimmen kann, sind z.B. Pixlromatic, DistressedFX oder ScratchCam (diese Apps haben aber auch noch viele weitere Filter und Veränderungsmöglichkeiten).</p>
<p>Hier habe ich noch zwei Beispiele von Collagen (erstellt mit der App Diptic), die beide durch die verschiedenen Filter ihre ganz eigenen Wirkungen haben:</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1931" title="h_fotos3" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos3.jpg" alt="" width="414" height="414" /></a><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1932" title="h_fotos4" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/h_fotos4.jpg" alt="" width="414" height="414" /></a>Auffällig ist hier auch, dass die Bilder ein bisschen wie auf einer Leinwand aussehen. Solche Hintergrund-Effekte gibt es auch in ganz unterschiedlichen Varianten, also z.B. verschiedene Papierarten, Leinwände, aber auch Mauern als Untergrund, Stoffe und vieles mehr. Hier kann ich wieder vor allem die App &#8220;Pixlromatic&#8221; empfehlen.</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2013/04/16/pferde-handyfotos-die-zweite/" target="_blank">Im nächsten Beitrag</a> zeige ich Euch, dass Ihr mit dem Handy auch schöne Fotos von Euch mit Euren Pferden machen könnt. Das geht nämlich richtig gut!</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Faxen machen</title>
		<link>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2013/03/26/faxen-machen/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 02:17:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Was macht man mit einem Pferd, das keine Lust zu gar nichts hat? Man bringt ihm Blödsinn bei! Ja, genau, z.B. Faxen-Gesichter zu machen: Na, Anthony, geht da nicht noch mehr? Ziemlich klasse, diese Lektion, was?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was macht man mit einem Pferd, das keine Lust zu gar nichts hat? Man bringt ihm Blödsinn bei! <img src='http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/03/an_faxen5.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2005" title="Faxen" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/03/an_faxen5.jpg" alt="" width="403" height="403" /></a>Ja, genau, z.B. Faxen-Gesichter zu machen:</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/03/an_faxen2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2006" title="an_faxen2" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/03/an_faxen2.jpg" alt="" width="403" height="403" /></a><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/03/an_faxen3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2007" title="an_faxen3" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/03/an_faxen3.jpg" alt="" width="403" height="402" /></a><span id="more-2004"></span>Na, Anthony, geht da nicht noch mehr?</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/03/an_faxen4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2008" title="an_faxen4" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/03/an_faxen4.jpg" alt="" width="403" height="403" /></a><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/03/an_faxen7.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2009" title="an_faxen7" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/03/an_faxen7.jpg" alt="" width="403" height="403" /></a>Ziemlich klasse, diese Lektion, was?</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/03/an_faxen1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2010" title="an_faxen1" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/03/an_faxen1.jpg" alt="" width="403" height="403" /></a></p>
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		<title>Eine Einladung</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 02:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umgang]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist immer wieder faszinierend, wie manche Themen unmittelbare Resonanz finden. Vor kurzem schrieb ich noch über meine momentane Unsicherheit in Bezug auf das, was mit meinen Pferden gerade alles nicht &#8220;funktioniert&#8221; und Babette griff danach das Thema auch noch einmal in einem Beitrag auf. Und dann passierte das, worüber ich heute schreiben will. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist immer wieder faszinierend, wie manche Themen unmittelbare Resonanz finden. <a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2013/02/19/funktioniert-nicht-mehr/" target="_blank">Vor kurzem</a> schrieb ich noch über meine momentane Unsicherheit in Bezug auf das, was mit meinen Pferden gerade alles nicht &#8220;funktioniert&#8221; und Babette griff danach das Thema auch noch einmal in <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2013/03/12/missbrauch/" target="_blank">einem Beitrag</a> auf. Und dann passierte das, worüber ich heute schreiben will.</p>
<p>In den letzten Wochen war Anthony quasi unreitbar. Auf der linken Hand zog er so stark nach außen, dass ich Angst um meine Kniescheibe hatte. Nicht nur deshalb ließ ich das Reiten erst einmal sein, sondern vor allem, weil sein Nein so klar und deutlich war. Ich kenne solche Phasen von ihm und oft helfen da Pausen. Also ließ ich ihn erst einmal in Ruhe. Das änderte aber nichts. Dann holte ich den Pferdezahnarzt, denn in der Vergangenheit hatte er auf diese Art häufig gezeigt, dass er Beschwerden hatte. Doch dieses Mal gab es nichts in seinem Maul zu tun. Ich probierte Verschiedenes aus, nichts brachte mich weiter.</p>
<p>Nach einer weiteren Pause entschied ich mich, unsere Osteopathin Maike zu rufen. Die schlug vor, erst einmal ein Blutbild zu machen und das fand ich eine gute Entscheidung, da der Kleine in verschiedener Hinsicht kränkelte. Es kam auch ein bisschen was dabei heraus, so dass er Zusatzmittel verordnet bekam. Die dann folgende Osteopathie-Behandlung brachte ein Lösen der stark verhärteten Muskulatur und ein liebevolles Verordnen von &#8220;Sport&#8221; für Anthony.</p>
<p>Ermutigt durch die Tatsache, dass dem Pferd nichts Ernsthaftes fehlte, änderte sich meine eigene Energie bei der Arbeit. Ich entschied mich zunächst für die Freiarbeit, da ich damit immer noch den besten Zugang zu ihm bekomme. Wir hatten einige ganz wundervolle Einheiten, in denen er richtig wieder Spaß am Laufen bekam. Zwischendurch nahm ich auch das Longieren hinzu, etwas gegen dass er sich auch gewehrt hatte. Ich ignorierte sein kleinen Proteste liebevoll und sie hörten dann ganz schnell von allein auf.</p>
<p>Und dann kam der Tag, an dem ich eine Einladung erhielt. Eine Einladung von Anthony. Zum ersten Mal seit gefühlten Monaten schien die Sonne. Es war immer noch eisig kalt, aber der Himmel strahlte blau und ich entschied, dass wir spazieren gehen. Als wir losgingen, kam dieser kleine Impuls von Anthony, den ich fast übersehen hätte, der dabei aber so klar war: Er wollte zur Aufstieghilfe!</p>
<p>Lud er mich tatsächlich ein, ihn zu reiten? Mag manch einer nun zweifelnd den Kopf schütteln, ich bin mir sicher, dass es genau so war.</p>
<p>Ich folgte diesem Impuls und setzte mich auf ihn. Wohlgemerkt seit Wochen zum ersten Mal. Ohne Sattel nur mit Halfter. An einem ersten vorfrühlingshaften Tag. Ich ließ mich von ihm zum Wald tragen und es war wunderschön. Ich war sehr gerührt und vor allem glücklich über das Geschenk. Es hat mir wieder einmal gezeigt, dass es sich lohnt, auf das Ja eines Pferdes zu warten und nicht einfach seinen Willen durchzusetzen. Das ist der Unterschied zu dem, wie ich es früher gemacht habe und ich hoffe, ich kann noch viel öfter geduldig auf solche Einladungen warten.</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/03/150510_3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1978" title="150510_3" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/03/150510_3.jpg" alt="" width="403" height="307" /></a></p>
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		<title>Funktioniert nicht mehr &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 02:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erkenntnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Muss ein Pferd funktionieren? Ja, ich wähle ganz bewusst diese mechanistische Wortwahl, denn das ist das, was ich immer wieder in der Pferdewelt erlebe und was mich auch selbst geprägt hat: unsere Anspruchshaltung unseren Pferden gegenüber, dass sie zu erfüllen haben, was wir von ihnen erwarten. Ein Pferd ist zum Reiten da (wahlweise noch zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Muss ein Pferd funktionieren? Ja, ich wähle ganz bewusst diese mechanistische Wortwahl, denn das ist das, was ich immer wieder in der Pferdewelt erlebe und was mich auch selbst geprägt hat: unsere Anspruchshaltung unseren Pferden gegenüber, dass sie zu erfüllen haben, was wir von ihnen erwarten. Ein Pferd ist zum Reiten da (wahlweise noch zum Fahren), basta.</p>
<p>Tja, und genau das funktioniert bei mir nicht mehr.</p>
<p>Meine Pferde zeigen mir inzwischen freundlich, aber dabei sehr deutlich, dass sie sich nicht mehr benutzen lassen. Auf gut deutsch: ihre Eignung zum Nutztier habe ich mir durch den Umgang, den ich mit ihnen pflege, gründlichst versaut. <img src='http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Für viele sicher ein Alptraum, für mich nur eine vollkommen logische Folge des Weges, den ich mit meinen Pferden eingeschlagen habe. Wenn ich meinen Pferden eigene Ideen zugestehe, wenn ich bereit bin, zuzuhören, wenn ich sie als eigenständige Wesen akzeptiere, muss ich auch dafür offen sein, dass meine Pferde &#8220;Nein&#8221; sagen. Und dass sie eigene Vorstellungen entwickeln.</p>
<p>Ich weiß, ich rühre damit an Grundfesten der Pferdewelt, denn Pferden einen eigenen Willen zuzugestehen, ist ja immer noch geradezu ein Tabu. Darf man tatsächlich so weit gehen?  Wo schließlich kämen wir denn hin, wenn Pferde plötzlich nicht mehr zu tun bräuchten, was wir von ihnen wollen?</p>
<p>Tja, &#8230; wo kämen wir hin?</p>
<p><span id="more-1864"></span>Ich bin auf diesem Weg zu einem Verhältnis mit meinen Pferden gekommen, das ich jeden Tag neu schätze. Das mich auch fordert, keine Frage, aber das ich mir immer gewünscht habe. Es entsteht eine Verbindung, von der ich zwar geträumt hatte, die ich aber nicht wirklich für möglich gehalten hatte. Ich lerne meine Pferde gerade in dieser Zeit noch viel intensiver kennen als mir das in all den letzten Jahren möglich war. Ich lerne, sie in ihrem eigenen Sein zu sehen und auch, sie immer besser zu lesen (auch wenn ich nach wie vor immer wieder an Punkte komme, an denen ich gar nichts mehr zu verstehen glaube). Das sind die Momente, in denen sich der Verstand mit seinen Vorstellungen, Ansprüchen und Erwartungen ausschalten muss, damit ich fühlen , damit ich mich einfühlen kann. Einfühlen in das, was mir meine Pferde zeigen, was sie mir vielleicht sagen wollen und wohin uns unser weiterer Weg führen wird.</p>
<p>Ob es auch ein bisschen konkreter geht? Nein, leider nicht, denn im Moment bin ich wieder einmal Suchende. Es ist ein Blindflug für mich, denn ich muss immer mehr Vertrautes (wie Trainingspläne und Ziele, Lektionen und Übungen, Ideen und Erwartungen) loslassen. Ich möchte lernen, mich darauf einzulassen, um mich von meinen Pferden führen zu lassen, denn ich ahne, dass es mal wieder ich bin, die etwas lernen soll. Wie so oft sind sie meine Lehrer und immer noch fällt es mir nicht leicht, das Annehmen und auch das Loslassen zuzulassen. Aber ich arbeite daran. Schauen wir mal, wo wir ankommen werden, was?</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/maul.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1915" title="maul" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2013/02/maul.jpg" alt="" width="403" height="287" /></a></p>
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		<title>Ansprechen oder schlucken?</title>
		<link>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2013/01/29/ansprechen-oder-schlucken/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jan 2013 02:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Wahrscheinlich ist eines der schwierigsten Themen für alle, die in Pferdeställen unterwegs sind, die Frage, wie man sich verhalten soll, wenn etwas mit Pferden geschieht, das man selbst für falsch hält. Ob ein Pferd nun geschlagen wird, ob es auf eine schädigende Weise gearbeitet wird oder ob einem Tier ein anderes Unrecht widerfährt, es ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wahrscheinlich ist eines der schwierigsten Themen für alle, die in Pferdeställen unterwegs sind, die Frage, wie man sich verhalten soll, wenn etwas mit Pferden geschieht, das man selbst für falsch hält. Ob ein Pferd nun geschlagen wird, ob es auf eine schädigende Weise gearbeitet wird oder ob einem Tier ein anderes Unrecht widerfährt, es ist immer heikel, in solchen Fällen aktiv zu werden. Heikel, weil man sich in etwas einmischt, heikel, weil man unsicher ist, ob einem das zusteht und heikel, weil keiner Stress im Stall will. Aber, &#8230; soll man deshalb den Mund halten?</p>
<p>Ich habe neulich den Mund aufgemacht, aber habe es leider wieder einmal nicht geschafft, meine Botschaft so zu formulieren, dass mein Gegenüber sie annehmen konnte. Ich war zu emotional, mein Ton war zu scharf und meine Wortwahl nicht optimal. Aber &#8230;, ich habe etwas gesagt und das ist gut. Denn viel zu oft habe ich die Klappe gehalten. Viel zu oft habe ich geschluckt und nichts gesagt, weil ich keinen Ärger wollte, weil ich den Konflikt scheute und weil ich fürchtete, man könne mich blöd finden und nicht mehr mögen.</p>
<p>Wenn ich auf meinen eigenen Weg zurückschaue, wünschte ich, ich wäre öfter angesprochen worden, als ich Mist mit Pferden baute. Ich wünschte, mir hätte öfter jemand deutlich gesagt, dass es nicht ok war, was ich da machte und dass mein Pferd unglücklich war. Ich wünschte, mich hätte viel öfter jemand zum Nachdenken gebracht. Zugegeben, ich bin mir nicht sicher, ob ich das immer hätte annehmen können, aber es hätte auf jeden Fall Spuren hinterlassen und vielleicht hätte ich manchen Fehler weniger oft machen müssen.</p>
<p>Für mich gehört zum Umgang mit Tieren heute vor allem eines dazu: die Fähigkeit und die Bereitschaft zur Selbstreflexion. Und die fällt für die wenigsten Menschen vom Himmel. Wir brauchen dafür Anregungen, Denkanstöße und Maßstäbe von außen. Im schlechtesten Fall bleiben wir bei dem hängen, das wir mal gelernt haben und wiederholen Fehler immer wieder, weil wir unser Tun nicht in Frage stellen. Wir kommen dann nicht mal auf die Idee, dass es falsch sein könnte, weil wir es nicht besser wissen und uns keiner einen anderen Weg zeigt. Im besten Fall aber bleiben wir offen für Anregungen, sind bereit, immer wieder dazuzulernen und uns weiterzuentwickeln. Dann wird unser Bewusstsein für unser Tun immer größer und wir registrieren Fehler schon beim Tun und können sie korrigieren.</p>
<p><span id="more-1896"></span>Ich bin inzwischen zu oft mit meinen eigenen blinden Flecken konfrontiert worden, als dass ich noch davon ausgehen kann, immer richtig zu liegen. Im Gegenteil, manchmal habe ich das Gefühl, immer weniger wirklich zu wissen. Gleichzeitig aber habe ich auch gelernt, auf meinen Bauch zu hören. Und wenn der mir signalisiert, dass ich den Mund aufmachen muss, dann versuche ich, das tatsächlich zu tun. Auch mich kostet das immer wieder Mut und der Knoten im Bauch, den ich nach so einer Auseinandersetzung habe, fühlt sich oft nicht gut an. Mir ist klar, dass ich noch einiges an Lernpotential habe, um einen besseren Weg zu finden, Kritik zu äußern, denn, ich es gebe es zu, es fällt mir oft unendlich schwer, sachlich zu bleiben. Aber ich bin froh über jedes Mal, bei dem ich mich traue, etwas anzusprechen, so ungeschickt es vielleicht auch sein mag. Denn den Mund zu halten, ist die schlechteste aller Alternativen! Warum? Weil nur so überhaupt all das Unrecht an Pferden passieren kann.</p>
<p>Ich denke: Wer eine andere Welt für Pferde will, darf nicht wegschauen, wenn sie schlecht behandelt werden, sondern muss sich trauen, etwas zu sagen. Es hilft vielleicht nicht immer direkt, aber es ist für die Gesamtsituation entscheidend: Je mehr sich trauen, etwas zu sagen, desto unpopulärer wird es werden, Pferde schlecht zu behandeln.</p>
<p>Ich habe dann übrigens einen Tag später noch einmal das Gespräch mit der betreffenden Person gesucht. Viel weniger emotional konnten wir dann gut miteinander sprechen und einiges aus der Welt schaffen. Es ist also immer auch dann noch möglich zu kommunizieren, wenn man sich vielleicht auch zuerst im Ton vergriffen hat.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neugierig? Na klar!</title>
		<link>http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2012/12/04/neugierig-na-klar/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Dec 2012 02:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Aramis hat es in der Vergangenheit nicht immer leicht gehabt. Bevor er zu mir kam, muss er einiges erlebt haben, das ihn Skepsis lehrte: von Menschen war nicht immer nur Gutes zu erwarten. Und auch ich machte vieles falsch im Umgang mit ihm, da ich nicht gleich erkannte, mit was für einem sensiblen Pferd [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Aramis hat es in der Vergangenheit nicht immer leicht gehabt. Bevor er zu mir kam, muss er einiges erlebt haben, das ihn Skepsis lehrte: von Menschen war nicht immer nur Gutes zu erwarten. Und auch ich machte vieles falsch im Umgang mit ihm, da ich nicht gleich erkannte, mit was für einem sensiblen Pferd ich es zu tun habe. So konfrontierte ich ihn oft viel zu schnell mit gruseligen Sachen, was seine Skepsis leider noch steigerte.</p>
<p>Das Gute ist: Wir können aus Fehlern lernen und wir können auch ganz viel wieder gutmachen. Eine spontane kleine Spieleinheit neulich zeigte mir, dass Aramis inzwischen Neuem gegenüber nicht mehr skeptisch ist, sondern dass er heute wieder so neugierig sein kann, wie er es sicher als Fohlen war <img src='http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wir hatten ein seltsames, blaues Planen-Ring-Dingsbums, das ich ihm zeigen wollte. Was tat er? Lief schnurstracks und ohne zu zögern auf das Teil zu und stieg gleich ein: <a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2012/11/neugier1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1876" title="neugier1" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2012/11/neugier1.jpg" alt="" width="403" height="278" /></a></p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2012/11/neugier2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1877" title="neugier2" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2012/11/neugier2.jpg" alt="" width="403" height="250" /></a></p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2012/11/neugier3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1878" title="neugier3" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2012/11/neugier3.jpg" alt="" width="403" height="250" /></a></p>
<p><span id="more-1874"></span>Auch das Anheben war kein Problem und er schaute fröhlich zu mir durch:</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2012/11/neugier4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1880" title="neugier4" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2012/11/neugier4.jpg" alt="" width="403" height="249" /></a><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2012/11/neugier5.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1882" title="neugier5" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2012/11/neugier5.jpg" alt="" width="403" height="251" /></a></p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2012/11/neugier6.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1881" title="neugier6" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2012/11/neugier6.jpg" alt="" width="403" height="269" /></a></p>
<p>Und das Schönste war dann, dass er auf meine Einladung hin, das Teil verfolgte und sogar munter hinterher trabte:</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2012/11/neugier7.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1883" title="neugier7" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2012/11/neugier7.jpg" alt="" width="403" height="235" /></a><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2012/11/neugier8.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1884" title="neugier8" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2012/11/neugier8.jpg" alt="" width="403" height="212" /></a><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2012/11/neugier9.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1885" title="neugier9" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2012/11/neugier9.jpg" alt="" width="403" height="217" /></a>Wie schön, mein Großer, dass Du inzwischen doch wieder ganz viel Gutes von uns Menschen erwartest!</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2012/11/neugier10.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1886" title="neugier10" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2012/11/neugier10.jpg" alt="" width="403" height="328" /></a></p>
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		<title>Die Bereitschaft zuzuhören</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 03:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umgang]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich gab es eine hübsche, kleine Begebenheit bei der Hufpflege mit Anthony: Anthony ist zwar nicht immer 100%ig brav bei der Hufpflege, aber er gibt seine Hufe immer freiwillig. Plötzlich aber schien er den linken Hinterhuf einfach nicht geben zu wollen. Nicht auf Ansprache, nicht auf Berührung, nicht einmal auf ein zartes Klopfen. Klarer Fall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich gab es eine hübsche, kleine Begebenheit bei der Hufpflege mit Anthony:</p>
<p>Anthony ist zwar nicht immer 100%ig brav bei der Hufpflege, aber er gibt seine Hufe immer freiwillig. Plötzlich aber schien er den linken Hinterhuf einfach nicht geben zu wollen. Nicht auf Ansprache, nicht auf Berührung, nicht einmal auf ein zartes Klopfen.</p>
<p>Klarer Fall von Ungehorsam? So hätten es wohl die meisten interpretiert und den Huf dann mit Druck (oder sogar Gewalt) gefordert, schließlich kann man dem Pferd das nicht durchgehen lassen, oder? Nun hatte ich Anthony aber aufmerksam beobachtet und hatte eine Ahnung von dem, was da los war. Er hatte nämlich seinen Hinterhuf auf die Spitze gestellt und dabei leicht nach außen gedreht. Es war nicht viel an Bewegung, aber wenn man sie wahrnahm, durchaus deutlich. Da Pferde nicht sprechen können, zeigen sie ihre Bedürfnisse anders und Anthonys Körperhaltung legte mir diese Aussage nahe: <em>&#8220;Bitte kratz mich mal am Bein, es juckt so doll.&#8221;</em> Also bat ich meinen Hufpfleger kurz zu warten und kratzte Anthony an der Fessel. Seine Nase wurde lang und länger und er verdrehte genüsslich die Augen. Danach war er zufrieden und gab seinen Huf wie gewohnt vollkommen freiwillig.</p>
<p>Mein Hufpfleger stand da und schmunzelte:<em> &#8220;Da habe ich wohl mal wieder nicht zugehört.&#8221;</em> Und genau wegen diesem Satz schreibe ich diesen Blog! Denn, ja, es geht um das Zuhören. Es geht immer wieder darum, nicht vorschnell davon auszugehen, dass man die Situation richtig einschätzt, sondern dass man offen bleibt für das, was wirklich ist.</p>
<p>Die meisten Menschen unterstellen Pferden automatisch Ungehorsam und ein ständiges Aufbegehren (warum das so ist, darüber könnte man noch viele Blogbeiträge schreiben). Und aus dieser Vorannahme heraus wird schnell geschimpft und gemaßregelt. Dabei übersehen wir aber ganz oft, dass unser Pferd uns einfach nur etwas zu sagen versucht. Dass es gar nicht sein Anliegen ist, &#8220;frech&#8221; zu sein oder &#8220;ungezogen&#8221;, sondern dass es manchmal (vielleicht sogar fast immer?) so banale Dinge sind, wie ein juckender Fuß, der das Pferd nicht tun lässt, was wir gerade wollen. Und mal ganz ehrlich, wäre es nicht schreiend ungerecht gewesen, wenn wir Anthony in dieser Situation gestraft hätten?</p>
<p><a href="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2012/11/anthony_raps1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1868" title="anthony_raps1" src="http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/wp-content/uploads/2012/11/anthony_raps1.jpg" alt="" width="364" height="397" /></a></p>
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