Tanias Hafi-Blog

Hier berichtet Tania Konnerth regelmäßig über Ideen und Erkenntnisse aus der Aus- und Weiterbildung ihrer beiden Haflinger. HINWEIS: Bei längeren Beiträgen wird hier in der Übersicht immer nur der erste Teil angezeigt – klicken Sie dann bitte jeweils auf den Link “Den ganzen Beitrag lesen”.

Mehr Klarheit, bitte!

Vor einiger Zeit schrieb ich hier darüber, dass wir unsere Pferde oft unwissentlich nerven und ich bin dann auf die Punkte “Reden” und “Anfassen” eingegangen. Heute möchte ich mir einen weiteren, aus meiner Sicht sehr wichtigen Nervfaktor vornehmen und das ist das Thema “Klarheit”.

Pferde und Menschen sprechen von Natur aus nicht dieselbe Sprache. Wir müssen erst lernen, uns miteinander zu verständigen und unser jeweiliges Gegenüber zu deuten. Nun haben wir Menschen die Eigenart, einfach davon auszugehen, dass man uns versteht (und das übrigens Menschen wie eben auch Tieren gegenüber). Wir denken, dass wir klar sind in unseren Äußerungen und sind jedes Mal vollkommen erstaunt, wenn es zu Missverständnissen kommt (und das gilt meiner Erfahrung nach wieder Menschen und auch Tieren gegenüber).

Der erste Schritt hier ist für mich der, dass wir überhaupt erst einmal den Gedanken zulassen, dass uns unser Pferd unter Umständen gar nicht verstehen kann.

Kann mich mein Pferd überhaupt verstehen?

Was macht es einem Pferd schwer, uns zu verstehen? Die Liste der Ursachen dazu ist lang:

  • Wir senden uneinheitliche Signale für ein- und dieselbe Sache.
  • Wir senden widersprüchliche Signale.
  • Wir senden zu viele Signale gleichzeitig.
  • Wir senden falsche Signale.
  • Wir senden zu wenige Signale.
  • Wir entscheiden uns ständig neu.
  • Wir haben selbst keine klare Vorstellung, keine klaren Bilder im Kopf.

Uns zu lesen ist sehr schwer für ein Pferd

Fakt ist: Pferde sind exzellent darin, feinste Signale aufzunehmen und genau deshalb haben es Pferde alles andere als leicht, uns zu lesen. Wir Menschen sind nämlich in unseren Ausdrucksweisen oft sehr diffus. Den ganzen Beitrag lesen »

18. August 2011 von Tania • Kategorie: Umgang 7 Kommentare »

Es geht auch anders!
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Kampf dem Jakobskreuzkraut!

Ein besonderes Problem für Pferdebesitzer ist in den letzten Jahren das “Jakobskreuzkraut” geworden, welches sich enorm ausgebreitet hat. Leider wird die Gefahr durch diese Pflanze immer wieder unterschätzt, obwohl sie auch für den Menschen giftig ist. “Pferde fressen das nicht.” heißt es da oft. Das ist ein Irrtum!

Manche Pferde verschmähen das Jakobskreuzkraut zwar tatsächlich, aber viele Pferde, vor allem solche, die diätmäßig eher kurz gehalten werden, fressen hin und wieder auch Jakobskreuzkraut. Das Problem ist, dass selbst kleine Mengen verheerend sein können, denn es kommt über die Zeit zu einer chronischen Vergiftung. Nimmt ein Pferd immer wieder kleine Mengen auf, sammelt sich das Gift im Körper an. Erst merkt man dem Pferd noch gar nichts an, aber mit jedem weiteren Blättchen erhöht sich die Gefahr, dass die Leber des Pferdes stark geschädigt wird und das Pferd schwer erkrankt. Jeder Biss kann also einer zu viel sein! Die Symptome einer Vergiftung durch Jakobskreuzkraut werden hier dargestellt.

Und nicht nur weidende Pferde sind gefährdet, sondern das Jakobskreuzkraut gelangt durch Unwissenheit und/oder Ignoranz auch ins Heu oder in die Heulage – und ist auch im getrockneten Zustand immer noch giftig. Also: Auch Euer Pferd kann das Kraut fressen und damit seine Gesundheit erheblich schädigen, deshalb ist es so wichtig, dass jede/r von uns etwas gegen diese Pflanze macht!

Wenn man erst einmal weiß, wie das Jakobskreuzkraut aussieht, wird man es überall finden. Es ist wirklich eine echte Plage geworden. So sieht es eine blühende Jakobskreuzkrautpflanze aus (Achtung: alle Fotos in diesem Artikel können mit einem Klick vergrößert werden):

Wenn es allerdings schon so blüht wie auf dem Foto, ist es bereits dabei, sich auszubreiten. Es gilt also, diese Pflanze möglichst früh zu erkennen und auszureißen. Im Folgenden zeige ich Euch, wie Ihr das Jakobskreuzkraut schon im frühen Stadium, also vor der Blüte, erkennt und wie Ihr es von anderen Pflanzen abgrenzen könnt.

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14. Juli 2011 von Tania • Kategorie: Gesundheit 19 Kommentare »

Klugscheißer?

Ich habe eine wundervolle Postkarte an meiner Pinnwand hängen, auf der steht:

“Ich bin kein Klugscheißer, ich weiß es wirklich besser.”

Und ich liebe diese Karte, denn wann immer mein Blick darauf fällt, muss ich lachen. Sie erinnert mich liebevoll an eine meiner Schwächen: nämlich dass ich automatisch davon ausgehe, vieles besser zu wissen als andere. Keine Ahnung, wieso, aber irgendwie ist das eingebaut bei mir. Ein internes Programm, das mich annehmen lässt, dass ich grundsätzlich erstmal Recht habe (zumindest so lange, bis mir das Gegenteil bewiesen wird ;-) ).

Ich teile diese doch sehr persönlichen Zeilen mit Euch, weil ich glaube, dass ich damit nicht ganz allein bin. Mindestens wenn es um das Thema Pferde geht, kenne ich jedenfalls viele, viele andere Leute, die offenbar genau ein solches “Ich weiß es besser”-Programm zu laufen haben und damit fröhlich in die Welt gehen, um andere zu belehren oder sich gegen hilfreiche Hinweise von außen zu wehren.

Genauso lange, wie mir dieses innere Programm nun bewusst ist, arbeite ich auch daran. Bewusst gemacht haben es mir tatsächlich vor allem meine Pferde, bzw. mein immer achtsamer werdender Umgang mit ihnen. Denn ich habe inzwischen unzählige Male an dem Punkt gestanden, an dem ich mich innerlich oder auch real bei anderen (und auch meinen Pferden) entschuldigen musste, deren Einschätzung, deren Rat oder deren Anregungen ich einfach in den Wind geschossen habe, denn – ja, Ihr wisst es – ich wusste es ja besser…

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7. Juli 2011 von Tania • Kategorie: Erkenntnisse 6 Kommentare »

So ein Rüpel!

Rüpelige Pferde gehören für viele Leute zu den echten Ärgernissen. Ich hingegen finde diese Pferde zunehmend spannender.

Mit meinem Anthony habe ich ja einen echten Oberrüpel bekommen. Dieses Pferd scheute vor nichts zurück, wenn ihm etwas nicht passte – nicht davor mich bzw. andere über den Haufen zu büffeln und nicht davor, sich ggf. sogar selbst zu verletzen. Er war ein Pferd, das wortwörtlich mit dem Kopf durch die Wand wollte, wenn ihm etwas nicht passte: Ich werde nie mein Gefühl vollkommener Ungläubigkeit vergessen, als sich mein Pferd in einer recht frühen Phase des Anreitens weder abwenden noch anhalten ließ und einfach mit dem Kopf gegen die Bande der Reithalle lief. Gleiches galt für die Boxentür…

Wie oft ich bei Anthony schon dachte, dass es auch nicht viel schwieriger sein kann, einen Bison longieren und reiten zu wollen, kann ich gar nicht zählen! ;-)

Aber – und das ist für mich inzwischen immer wieder ein kleines Wunder – inzwischen habe ich mit Anthony ein zum immer größer werdenden Teil kooperatives und motiviertes Pferdchen, der sich sichtlich Mühe gibt.

Anthony hat mich auf eine Theorie gebracht, von der ich immer sicherer bin, dass sie zutrifft: Ich glaube inzwischen, dass gerade die rüpeligsten aller Dickköpfe mit die sensibelsten Pferde überhaupt sind. Sie halten Aufregung, Angst oder Unwohlsein in sich und lassen es sich nicht anmerken. Sie schützen sich durch eine ordentliche Schicht Dickfelligkeit, die dann nach außen stur und rüpelig wirkt. Aber innen brodelt es.

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30. Juni 2011 von Tania • Kategorie: Verhalten 18 Kommentare »

Tipp bei Strahlfäule

In diesem Winter hatten wir es leider mit Strahlfäule zu tun und zwar zum Teil recht heftig. Mit herkömmlichen Mitteln gegen Strahlfäule zum Sprühen und Desinfizieren bekam ich die Sache nicht in den Griff – aber mit einem Tipp aus der Naturheilkunde, den ich bei uns im Forum fand (dankeschön an Conny!):

Man nehme

  • ein Glas möglichst festen Honig (also den cremigen, nicht den flüssigen)
  • und eine große Zwiebel.

Beides mit einem Pürierer oder in einer Küchenmaschine zu einem Brei vermixen und das dann auf den Strahl auftragen (vorher immer gut umrühren, denn die Zwiebel setzt sich schnell ab).

Der Erfolg war schon nach zwei, drei Tagen deutlich sichtbar: der Gammel verschwand fast umgehend und es konnte dann über die folgende Zeit gesundes Horn nachwachsen. Zugegeben, das Zeug riecht nicht ganz so gut, aber für mich ist das jetzt zu DEM Mittel bei Strahlfäule geworden.

Wichtig: Bei länger anhaltender Strahlfäule müssen natürlich

a) die Haltung und

b) die Hufbeschaffenheit bzw. Hufbearbeitung

überprüft werden. Strahlfäule kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden und darf grundsätzlich nicht unterschätzt werden.

Achtung: Wird es auf Dauer nicht besser mit den tiefen Strahlfurchen und reichen diese sogar bis hoch in den Ballen, kann es sich auch um einen so genannten Strahlpilz handeln. Den haben wir nämlich leider auch gleich noch mitgenommen – und dagegen hilft die genannte Mischung leider nicht.

23. Juni 2011 von Tania • Kategorie: Gesundheit 14 Kommentare »

Wie sich Vertrauen zeigt…

Babette hat vor kurzem einen wundervollen Artikel zum Thema “Vertrauen” geschrieben, der mich selbst sehr nachdenklich gemacht hat. Die Frage, was tatsächlich Ausdruck von ehrlichen Vertrauen ist, sollte sich vielleicht jeder mal in Ruhe stellen.

Babette erwähnt in ihrem Artikel, dass ich Aramis manchmal ohne Zaum im Gelände reite. Ja, das ist für mich ein Ausdruck von Vertrauen. Und zwar von beidseitigem Vertrauen. Ich glaube sogar, dass ich in diesen Momenten meinem Pferd noch mehr vertrauen muss als er mir. Was mir das möglich macht ist, dass ich spüre, wie gut er auf mich aufpasst, wie aufmerksam er bei mir ist. Das gibt mir Sicherheit, die mir wiederum das Vertrauen ermöglicht.

Es stecken 12 Jahre Miteinander in diesem Bild.

So mit meinem Pferd durchs Gelände reiten zu können, ist für mich die Krone des Vertrauens. Es ist etwas ganz, ganz Besonderes und macht uns beide glücklich und zufrieden. Aber mir fallen noch viele, viele andere Vertrauensmomente ein, scheinbar viel kleinere, die aber genauso wichtig für unsere Beziehung sind.

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16. Juni 2011 von Tania • Kategorie: Umgang 6 Kommentare »

Abenteuer Handpferdreiten – die Tücken des Aufsteigens

Ein Handpferdausritt ist einfach was Schönes – zu dritt durch die Lande zu streifen, herrlich!

Die Tücke liegt aber manchmal im Detail… :-D

Bei uns war es neulich das Aufsteigen. Da nämlich ließ mich Anthony im wahrsten Sinne des Wortes auflaufen…

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9. Juni 2011 von Tania • Kategorie: Sonstiges 7 Kommentare »

Respektloses Rückwärtsrichten

Ich habe in all meinen Pferdejahren schon vieles ausprobiert, habe mir viele Trainer angeschaut, habe viele Kurse besucht und habe viel gelesen. Manches hat mich weitergebracht, manches nicht und manches erscheint mir aus heutiger Sicht schlicht und einfach als Unfug.

Grober Unfug besteht für mich z.B. in der immer wieder gerne verbreiteten Methode, Pferde durch energisches Rückwärtsrichten “Respekt beizubringen”.  Genau das hatte ich nicht nur an verschiedenen Stellen gelesen, sondern auch in Vorführungen in der Anwendung gesehen. Ich bereue bis heute, dass ich damals diesen Ansatz übernommen habe, ohne zu hinterfragen, wie viel Sinn (oder eben Unsinn) in der Sache steckt. Ich möchte heute darüber schreiben, weil ich hoffe, dass sich so vielleicht manch einer diesen Fehlgriff ersparen kann (und vor allem seinem Pferd!).

Mein Aramis ist eine wundervolle Pferdepersönlichkeit – offen, sensibel und grundehrlich. Nun ist er aber auch groß und kräftig und hat eigene Vorstellungen – etwas, das immer wieder gerne als “dominant” interpretiert wird. Ich, von meinen ersten Pferdejahren stark darauf geprägt, mich durchsetzen zu müssen, sah in dem Rückwärtsrichten eine überzeugende Möglichkeit, meinem Pferd zu zeigen, “wer der Chef ist”.

Ich setzte das also im Alltag ein, immer dann, wenn ich meinte, dass mein Pferd “mehr Respekt” zeigen sollte. Wie sehr ich damit auf dem Holzweg war, wurde mir dann erst auf einem Seminar klar, das ich mit Aramis besuchte.

In diesem Seminar wurde Aramis natürlich auch als “dominant” bezeichnet und mir wurde gesagt, dass ich ihn energisch rückwärts schicken soll, damit er lernt, mich zu respektieren. Das kannte ich ja schon, lernte nun aber, dass ich das noch mit viel mehr Nachdruck tun sollte. Also schlackerte ich meinem Pferd den Führstrick-Karabiner um die Ohren und schickte ihn ohne jeden Anlass rückwärts, einfach nur um Chef zu sein. Ich war dabei nicht besonders freundlich, denn es sollte ja “energisch” sein und wurde genau dafür gelobt. Dasselbe machte dann etwas später auch noch eine Ko-Trainerin, die der Meinung war, mein Pferd sei zu aufdringlich.

Aramis ist wirklich ein durch und durch freundliches Tier und er hat einen tollen Humor. Es braucht viel, um ihn wütend zu machen. In diesem Seminar habe ich mein Pferd wütend erlebt, richtig wütend.

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2. Juni 2011 von Tania • Kategorie: Umgang 21 Kommentare »

Vorsicht: Fehlinterpretationen lauern überall!

Neulich bei der Hufpflege: Anthony hatte keine Lust und zeigte das anthony-typisch sehr deutlich. Er quengelte und nörgelte, zog weg und hampelte herum. Mein Hufpfleger bewies eine Engelsgeduld und blieb vollkommen ruhig und gelassen. Der Kleine fügte sich und machte dann recht gut mit. Beim letzten Hinterhuf fing er allerdings wieder an, rumzuzicken und zwar richtig. Wollte nicht stehen, wollte den Huf nicht oben lassen und zog kräftig gegen. Mein Hufpfleger ließ darauf den Huf herunter – und, siehe da: Anthony musste äppeln.

Viele hätten in derselben Situation sicher gesagt: “Der braucht mal eine klare Ansage, so ungezogen wie der ist.” und hätten geschimpft oder auch zugelangt. “Das kann man einem Pferd nicht durchgehen lassen.” hört man dann oft.

In diesem Fall wäre das aber (wie wahrscheinlich sehr, sehr oft) eine komplette Fehlinterpretation gewesen und darüber hinaus höchst unfair: Denn, obwohl Anthony keine Lust auf die Hufpflege hatte, hatte er sich gefügt und wirklich ziemlich brav mitgemacht. Hätten wir ihn nun für das Gehampel beim letzte Hinterhuf gestraft oder gar geschlagen, hätte er – zu Recht – die Welt nicht mehr verstanden! Was für eine Botschaft wäre das für ihn gewesen? Ich möchte behaupten, dass wir ihn damit die Hufpflege garantiert nicht schmackhafter gemacht hätten…

Nach dem Äppeln stand er wieder ruhig und ich war einmal mehr froh, meine alten Verhaltensmuster durchbrochen zu haben und den Kleinen nicht bestraft zu haben.

Achtet mal bewusst darauf, wie oft ihr davon ausgeht, dass Euer Pferd “ungezogen” ist und ihr das unterbinden müsst und fragt Euch lieber einmal mehr als einmal zu wenig, ob es vielleicht einen guten Grund haben könnte. Es ist, zugegebenermaßen, nicht immer so offensichtlich wie in dem geschilderten Beispiel, aber je mehr ich darauf achte, desto öfter finde ich die Ursache für vermeintliche “Unartigkeiten” bei den Menschen, nicht bei den Pferden…

26. Mai 2011 von Tania • Kategorie: Umgang 7 Kommentare »

Das leidige Thema “Ablongieren”

“Dann longier ihn halt ab!” - das wurde mir früher geraten, wenn mein Pferd lustig drauf war. Dieses Ablongieren bestand dann darin, das Pferd an die Longe zu nehmen und so lange im Kreis rasen zu lassen, bis es “sich beruhigt” hatte. Eine Praxis, die man überall immer wieder sehen kann.

Mich hatte der Rat schon damals nicht überzeugt.

  • Erstens hing ich ungerne an einer Longe, an dessen anderem Ende ein Pferd wie blöde zog und raste.
  • Zweitens schien mir diese Praxis alles andere als gesundheitsfördernd für das Pferd zu sein.
  • Und drittens fragte ich mich, ob ich auf diese Weise meinem Pferd nicht eine enorme Kondition antrainieren würde, von der ich mir nicht sicher war, ob ich diese dann in Zukunft händeln könnte.

Ich habe mich also schon damals gegen diesen Rat entschieden. Jetzt, mit dem Wissen über die biomechanischen Zusammenhänge und das was gutes Longieren ausmacht (s. auch unseren Longenkurs), kann ich nur noch dringend vom herkömmlichen Ablongieren abraten. Ihr gefährdet damit nicht nur die Gesundheit Eurer Pferdes, sondern Ihr sabotiert auch noch jeden Ansatz von sinnvoller gymnastizierender Arbeit. Und nein, der Griff zu Ausbindern oder Dreieckszügeln macht die Sache leider auch nicht besser. Ganz im Gegenteil: durch die Hilfszügel erfährt das Pferd beim Toben auch noch erhebliche Schmerzen und wird auf diese Weise sowohl mit dem Gebiss als auch mit dem “Longieren” Negatives verbinden.

Was aber tut man nun, wenn ein Pferd offensichtlich zu viel Energie hat und man diese Energie nicht unbedingt vom Sattel aus ausgelebt sehen will? Dazu habe ich einige Tipps zusammengestellt.

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19. Mai 2011 von Tania • Kategorie: Longieren 7 Kommentare »

Ich bin Tania Konnerth und das sind meine beiden Hafis:

Mein Großer: Aramis, geb. 1992
Mein Kleiner: Anthony, geb. 2003

Aramis ist seit 1999 bei mir, Anthony seit 2006. Hier stelle ich die beiden vor und in diesem Blog berichte ich über das Lernen mit und von meinen Pferden und über unsere Entwicklung.

Ich bin Autorin und habe zusammen mit Babette verschiedene Selbstlernmedien erstellt.

Was ich sonst noch mache, ist auf www.taniakonnerth.de nachzulesen.